Presseberichte aus dem Schuljahr 2010 / 2011

 

 

 

 

Alle auf dieser Seite stehenden Presseberichte stammen von den Westfälischen Nachrichten!

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de (Lokalteil: Kreis Steinfurt - Lengerich)

 


Dächer werden dicht

 
Lengerich - Es sind Sommerferien. Und damit Zeit für Sanierungsmaßnahmen an den Schulgebäuden in der Stadt. Am auffälligsten sind derzeit die Arbeiten an der Grundschule in Hohne und am Hannah-Arendt-Gymnasium. Da die Einspeisevergütung für Solarenergie über den 1. Juli hinaus bestehen bleibt, werden an beiden Schulen noch Photovoltaik (PV)-Anlagen installiert.

An den Dächern der Grundschule in Hohne nagt der Zahn der Zeit. Das vorhandene, etwa 50 Jahre alte Ziegeldach weist altersbedingt Schäden auf. „Es ist daher eine Erneuerung entsprechend dem aktuellen Stand der Technik vorgesehen“, berichtet Frank Lammert, Beigeordneter der Stadt Lengerich. Die Sporthalle und der Zwischentrakt erhalten Ziegeldächer. Die notwendigen Dachabdichtungs- und Klempnerarbeiten sowie die Gerüstarbeiten sind Ende Juli angelaufen und sollen mit Ende der Ferien durch die Firma Rietbrock fertig sein. „Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Instandhaltungsmaßnahme, dafür wurde im Haushalt eine Rückstellung gebildet", so der Beigeordnete.

 

 

In der Stadtratssitzung im Februar ist das Konzept zur Nutzung von kommunalen Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen beschlossen worden. Aufgrund der ursprünglich vorgesehenen Kürzungen der Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) mit Wirkung zum 1. Juli ist bis Ende Juni eine Photovoltaik-Anlage auf der Kirchpatt-Halle installiert worden. „Diese vorgesehene Kürzung ist aufgehoben worden“, berichtet Frank Lammert. Das habe die Stadt veranlasst, weitere Anlagen zu installieren. So auch auf dem Dach der Sporthalle in Hohne, wo im September eine PV-Anlage mit 22 KWp aufgebracht werde. Die Gesamtmaßnahme der Dachsanierung sowie die Erneuerung der Lichtbänder an der Sporthalle verursacht Kosten in Höhe von rund 60 000 Euro. Die Photovoltaik-Anlage schlägt mit 57 000 Euro zu Buche.

Die Sonne wird auch am Hannah-Arendt-Gymnasium angezapft. Dort wird auf dem Verwaltungstrakt eine 12 KWp-Anlage entstehen. Das Flachdach weist ebenso wie das auf der ehemaligen Gymnastikhalle, die jetzt als Studiobühne dient, Schäden auf. „Nach rund 45 Jahren haben sich dort in Teilbereichen Undichtigkeiten gebildet“, berichtet Beigeordneter Lammert. Die altersbedingten Mängel sollen durch Sanierung und Erneuerung behoben werden, unter Berücksichtigung von energetischen Gesichtspunkten. Die Arbeiten sind aufgenommen worden und sollen in der nächsten Woche fortgeführt werden. Für diese Maßnahme hat die Stadt 155 000 Euro veranschlagt. Hinzu kommt die Photovoltaik-Anlage mit 30 000 Euro.

Am HAG stehen weitere Maßnahmen an. Die Außenentwässerung wird erneuert, an der Nordseite werden neue Fenster installiert und ein Wärmeverbundsystem eingebaut.

In der Grundschule Intrup sind Umbaumaßnahmen im Gange, damit eine dritte Gruppe für die Offene Ganztagsschule eingerichtet werden kann. Dafür muss die rund 80 Jahre alte Elektro-Anlage erneuert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 37 000 Euro.

 
 
 
10 · 08 · 11
 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1616404_Daecher_werden_dicht.html

 


Eltern packen selbst an

 
Lengerich - Zwei Tage haben die Eltern mit Unterstützung der Klassenlehrerin und des Hausmeisters gewerkelt. Jetzt erstrahlt der Klassenraum, den nach den Ferien die 2a beziehen wird, in neuem Glanz. „Da macht dann das Lernen viel mehr Spaß, als in einem maroden Raum“, berichtet Frauke Stöppel, einer der Mütter, die aktiv geworden ist.


„Die Klassenlehrerin wollte dort nicht einziehen. Da sind wir aktiv geworden“, schildert Frauke Stöppel weiter. Am Dienstagmorgen fanden sich Mütter und Vater ein und nahmen erst eine Grundreinigung vor. „Wir haben richtig geschrubbt“, so Stöppel. Dann wurde zu Pinsel und Farbe gegriffen. Gestern morgen wurde noch einmal gereinigt und das Mobiliar eingeräumt. Gegen Mittag waren alle Arbeiten erledigt.

 

 „Hier ist über viele, viele Jahre nichts gemacht worden. Ich frage mich nur, müssen das die Eltern alles machen?“, fragte Frauke Stöppel in die Runde. Offensichtlich wohl, wurde festgestellt. „Wenn wir es nicht machen, passiert nichts. Wo ist die Stadt als Schulträger. Die darf doch die Schule nicht verkommen lassen“, meinten die beteiligten Eltern.

Die Stadt steckt in einem tiefen Haushaltsloch. Viele Dinge müssen auch im Schulbereich liegen bleiben, weil kein Geld vorhanden ist. Über die Eigeninitiative der Eltern freut sich die kommissarische Schulleiterin Gisela Marstatt-Stienecker. Sie hofft auf Nachahmer, denn auch andere Klassenräume seien dringend renovierungsbedürftig. „Das Material, sprich die Farbe, für die Renovierung hat die Stadt zur Verfügung gestellt“, schildert Frauke Stöppel.

Einen besonderen Wunsch hat Alexandra Deing, Klassenlehrerin der 2a: „Der Klassenraum braucht dringend eine Feuerrettungstreppe“. Da der Raum im Obergeschoss am hinteren Ende des Flures liegt, ist der Fluchtweg lang. „Im Notfall müssten Kinder aus dem Fenster springen“, malt die Klassenlehrerin ein Horror-Szenario. Denn auch das Anfahren durch Feuerwehrfahrzeuge zu diesem Teil des Gebäudes sei nicht möglich. „Es gibt noch einige Baustellen“, merkte Gisela Marstatt-Stienecker an. Daher hofft nicht nur sie, dass die Kassenlage der Stadt bald erheblich besser wird.

 

VON DETLEF DOWIDAT

 
 
28 · 07 · 11

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1595354_eltern_packen_selbst_an.html

 


 Energie sparen zahlt sich aus

 

Lengerich - 52 Tonnen Kohlendioxid vermieden, 192 496 Kilowattstunden Energie gespart. Beeindruckende Zahlen, die Frank Lammert nennt. Wichtiger scheinen seinen Zuhörern die plakativen Zettel zu sein, die Dr. Heide Heising in der Hand hält. Auf den Urkunden steht auf den Euro genau, wie sehr sich die Schüler und Lehrer für das Energiesparen engagiert haben.


Der Beigeordnete spricht vom „tollen Engagement“ der Kinder. Dass die pfiffigen Sparideen nicht in den Schulen bleiben, erfährt der Familienvater zuhause. „Meine Kinder bringen immer wieder Tipps zum Energiesparen mit nach Hause“, sagt er mit strahlendem Gesicht.Es ist keine klassische Siegerehrung, die in der gemeinsamen Aula von Astrid-Lindgren-Schule und Grundschule Stadt über die Bühne geht. „Jeder hat gewonnen“, stellt Volker Knap­heide bei der Begrüßung fest. Den Grund nennt der Konrektor der Astrid-Lindgren-Schule ebenfalls: „Jeder hat gezeigt, wie man Energie sparen kann.“

 „Sei ein Fuchs, spar Lux“ heißt das Projekt, das vor sieben Jahren in Lengerich angelaufen ist. Es ist eine Erfolgsgeschichte geworden und hat landesweit Anerkennung gefunden. Vor drei Jahren sind die „Solar-Füxxe“ als eines der zehn besten Praxis-Beispiele vom Städte- und Gemeindebund genannt worden.

 
Keine Eintagsfliege, wie Frank Lammert erzählt. Während er die Urkunden an die Vertreter der Schulen überreicht, „ist das achte Projektjahr längst angelaufen“.

Auf dem Schulhof gibt das Solarmobil aus Münster einen Überblick, welche Alltags-Gegenstände auf eine herkömmliche Energiequelle verzichten können: Taschenlampe, Ladegerät für Akkus oder Radio. Kurbeln oder kleine Solarzellen sorgen für die nötige elektrische Energie.

Wie das in großem Maßstab funktioniert, erklärt Paul Lurch (Stadtverwaltung) wenige Schritte weiter in der Kirchpatthalle. Auf deren Dach ist vor kurzem die erste städtische Fotovoltaik-Anlage in Betrieb gegangen. Eine Erkenntnis: Auch bei bedecktem Himmel wird Strom produziert.
VON MICHAEL BAAR
 
 
 
20 · 07 · 11

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1589663_Energie_sparen_zahlt_sich_aus.html 


 Auf der Arche ist der Teufel los

 
Lengerich - Was passiert wenn sich eine Schar von Tieren paarweise auf einem Schiff wiederfindet? Wenn sie dieses Schiff 40 Tage nicht verlassen können, weil es draußen Bindfäden regnet? Und es nur Salat zu essen gibt? Und die strenge Taube das Oberregiment führt? Dann dauert es nicht lange und „Auf der Arche ist der Teufel los!“

Die Rede ist vom Alltag auf der Arche Noah, wie er bisher noch nicht bekannt war. Die Tiere langweilen sich zu Tode, die Kätzchen nörgeln, die Kaninchen büxen aus, die Hunde jagen die Kaninchen, der Gorilla will Party machen und schlägt dabei in seiner Begeisterung ein Loch in die Wand.

 

Da ist Holland in Not, denn in Null Komma nichts läuft Wasser in die Arche. Zum Glück kennen sich die Seehunde mit Wasser aus und zeigen den anderen, was zu tun ist. So wird alles gut. Alles? Wären da nicht noch die Pinguine, die sich zu dritt auf die Arche geschlichen haben.

Diese Geschichte haben sich Schüler und Schülerinnen der Grundschule Hohne zusammen mit der Theaterpädagogin Marianne Gorissen in einer Projektwoche ausgedacht und ein Theaterstück daraus entwickelt.

Die Stiftung Bildung, Kunst und Kultur in Lengerich hatte erneut Gelder bereitgestellt unter der Bedingung, diese für Sprachförderung zu verwenden. So entstand nach Angaben der Grundschule ein vergnügliches Theaterstück, das den begeisterten Zuschauern mindestens ebenso viel Spaß bereitet hat wie den kleinen Schauspielern.

 

19 · 07 · 11

 

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1589024_Auf_der_Arche_ist_der_Teufel_los.html


„Ist heute kein Unterricht?“

 

Lengerich - Diesen Wunsch erfüllt Walter Steinbeck gerne: Die Stiftung für Bildung, Kunst und Kultur in Lengerich wird auch im nächsten Schuljahr die Leseförderung beziehungsweise Theaterpädagogik an den vier Grundschulen sowie der Astrid-Lindgren-Schule fördern. „Wir übernehmen die Personalkosten, komplett“, präzisiert der Initiator der Stiftung bei einem Gespräch in der Grundschule Stadtfeldmark.

Die vier Frauen am Tisch freuen sich. Vom Wert der Leseförderung sind sie seit Jahren überzeugt. Nicht, weil sie Schulleiterinnen sind, sondern weil sie die Erfolge dieser Unterstützung im Schulalltag sehen.

 

Da ist der Zwölfjährige an der Astrid-Lindgren-Schule. „Als er zu uns kam, konnte er kaum Deutsch“, erinnert sich Renate Tanner. Bemühungen, dem Kind mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache nahezubringen, scheiterten, weil sich der Junge diesen Versuchen entzog.

Mit der Lesehelferin wurde das anders. „Dort ist über die persönliche Beziehung sein Interesse geweckt worden und er hat sich richtig reingekniet“, freut sich die Rektorin. Ähnlich sei es mit einem Mädchen aus der fünften Klasse gelaufen. Dass die Kinder in der Lesehelferin eine feste Bezugsperson haben, hält sie für unverzichtbar.

Ihre Kolleginnen am Tisch bestätigen diese Einschätzung. Aus einer Zweitklässlerin, die sich mit dem Leben schwer tat und „eigentlich nicht lesen lernen wollte“, ist eine begeisterte Leserin geworden. „Sie hat eine enge Beziehung zur Lesehelferin“, erläutert Gudrun Heemann. Wie wichtig diese Bezugsperson ist, zeigt eine Frage des Mädchens: „Ist heute kein Unterricht?“ Die hat sie gestellt an einem Tag ohne Leseförderung, erinnert sich die Rektorin mit einem Lächeln.

„So eine individuelle Förderung ist im Unterricht gar nicht möglich“, sagt Ika Grünewald mit Blick auf die anderen 27, 28 Kinder in einer Klasse. Kinder mit Migrationshintergrund stellen die größte Zahl der Geförderten. „So langsam werden es mehr deutsche Kinder“, beobachtet die Konrektorin der Stadtfeldmark-Schule.

Ein anderer Ansatz wird an der Grundschule Hohne verfolgt: Eine Theaterpädagogin erarbeitet zwei Mal im Jahr mit insgesamt 16 Mädchen und Jungen (zwei aus jeder Klasse) ein Theaterstück. Für eine Woche werden die Kinder aus der Klasse genommen. „Jeweils nach den Zeugniskonferenzen“, darauf legt Gisela Marstatt-Stienecker Wert.

Die Theaterpädagogin erarbeitet mit den 16 Kindern ein Theaterstück - angefangen beim Text. Lediglich das Thema wird vorgegeben. Nach einer Woche wird das Stück den 200 Mitschülern präsentiert. „Dazu gehört auch Mut, vor so einer großen Kulisse zu agieren“, freut sich die kommissarische Schulleiterin über die (nicht nur sprachlichen) Früchte, die das Projekt trägt.

Gute Erfahrungen haben auch die Grundschulen Stadt und Intrup mit den Lesehelferinnen gemacht. Egal ob Mutter, Studentin oder Sozial-Pädagogin: Bis zu 20 Kinder werden an jeder der fünf Schulen gefördert. Die Intervalle reichen von täglich bis wöchentlich.

Walter Steinbeck hört das gerne. Das Werben um Spender fällt ihm etwas leichter, wenn die eingesetzten finanziellen Mittel so reiche Frucht tragen.

VON MICHAEL BAAR

 

18 · 07 · 11



 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1588462_Ist_heute_kein_Unterricht.html

 


 Junge Chöre meistern alle Herausforderungen

 
Lengerich - ,.Klasse, wir singen!“ Das war das Motto, unter dem Gerd-Peter Münder als Braunschweiger Domkantor im Jahr 2007 mehr als 28 000 Schüler singen ließ. Münder avancierte mit seinem Standardwerk „Kinderchorlei­tung“ und seinen biblischen Kindermusicals zum Spezialisten für Singen mit Kindern. Und was hat alles nun mit Lengerich zu tun?

Seit einigen Jahren gibt es an der Stadtkir­che die äußerst segensreiche Einrichtung der Sing- und Chorschule. die über Spat­zenchor. Kurrende und Jugendchor Kinder und Jugendliche an niveauvolle Musik heranführt.

 

Davon war am Sonntagnach­mittag in der Stadtkirche erneut ein über-zeugendes Beispiel zu hören, als dessen Hö­he- und Schlusspunkt die Kurrende Mün­ders 2009 entstandene Kantate ,.Und sie aßen alle alle. alleluja“ aufführte, in der es um das biblische Wunder der Brotvermeh­rung geht.

Diese Kantate stellte die 35 jungen Leute, zwischen acht und zwölf Jahre alt (fast aus-schließlich Mädchen). vor nicht geringe An­forderungen in Rhythmus und Melodiefüh­rung. Es war, laut Christoph Henzelmann, das schwierigste Stück. das er je seiner Kuren-de zugemutet habe: Häufige Taktwechsel. große Tonsprünge und damit verbunden Stimmregisterwechsel. Chromatik: Die jun­gen Sänger bewältigten mit sichtbarer Freude, aufmerksam und diszipliniert ihrem Kantor folgend, alle Hürden. Deutlich spürbar die geleistete stimmbildnerische Arbeit.

Christoph Henzelmann hatte dazu, zusammen mit den Jugendlichen, eine sparsame szeni­sche Gestaltung erarbeitet. Dafür hatte Frau Schneeberger fünf Brote und zwei Fische hergestellt.

Annika übernahm dabei den Part des Erzählers. Merit und Lara teilten sich die Jesus-Rolle und erhielten spontanen Applaus für ihre schönen Solostimmen. Sel­ma, Lotte und Hanna glänzten als Solistin­nen im Schlusschor nicht minder. Christoph Henzelmann improvisierte einen lebendigen und farbigen Klavierpart, den Vincent Bek­ker dezent auf einem Sitzkarton als Schlag-werk unterstütze.

Die Kurrende-Sänger, die diesen musikali­schen Nachmittag mit fünf religiösen Liedern eingeleitet hatten, waren nicht die einzigen Ausführenden. „Goldkehlchen” nennen sich 13 sanges­freudige Erst- und Zweitklässler der Grund-schule Hohne unter der animierenden Lei­tung von Frau Weymann. Sie nahmen die zahlreich erschienenen Zuhörer, wohl größ­tenteils Angehörige der jungen Sänger, mit auf eine imaginäre Reise zu Wasser und zu Land und untermalten ihren Gesang mit Bewegung und Szenerie.

Es war eine gute Idee, diese Schulkinder einzubeziehen: sie sind schließlich der Nachwuchs der Chöre. Dabei kommt es nicht darauf an, dass jeder Ton sitzt. Die Vermittlung von Freude an der Musik steht im Vordergrund. Davon war viel zu spüren, und dafür gab es viel Ap­plaus.

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/

1583516_Junge_Choere_meistern_alle_Herausforderungen.html

VON HERBERT BRÜGGE

11.07.2011

 


Lebhaftes Treiben beim Tag der offenen Tür der Grundschule Hohne

 

Der Tag der offenen Tür der Grundschule Hohne fand am Samstag riesige Resonanz. „Es war eine ganze Menge los“, schildert Gisela Marstatt-Stienecker, die kommissarische Schulleiterin. Viele Eltern und Interessierte schauten bei verschiedenen Unterrichtsfächern zu, ließen sich die Arbeitsgemeinschaften und die offene Ganztagseinrichtung erläutern und bestaunten die Caféteria. Viel Beifall erfuhren die Vorführungen der Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen. „Wir haben das Schulleben präsentiert und viele Informationen geben können“, so Marstatt-Stienecker. Der gemeinsame Abschluss fand in der Sporthalle statt, wo ein kleines Theaterstück in englischer Sprache aufgeführt wurde (unser Bild) und die Einrad-AG mit einer tollen Darbietung glänzte. Foto: Detlef Dowidat

03 · 07 · 1

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/

1576279_Lebhaftes_Treiben_beim_Tag_der_offenen_Tuer_der_Grundschule_Hohne.html

 

 


 Reise in zauberhafte Welten

 

 Lengerich - Seltsames tat sich an diesem Morgen in der Turnhalle der Grundschule Hohne: Rot bemützte und weiß gekleidete Gestalten huschten umher. Ketten rasselten.
Die beiden Chöre der Grundschule - „Hohner Rotkehlchen“ und „Hohner Goldkehlchen“ - unter der Leitung von Christoph Henzelmann und Sabine Weymann luden mit einer Reise durch zauberhafte Welten zu einem kurzweiligen Konzert ein.

 

 „Singend begrüßen wir uns heute“ begann das abwechslungsreiche Programm. Die „Goldkehlchen stellten“ singend den Zi-Za- Zauberer vor und erklärten, dass Mic Mac, der Roboter, am liebsten Schraubenkompott verspeist, schreibt die Schule zu dieser Aufführung. Mit viel Spaß an der Sache und auswendig singend begeisterten die Kinder der 1. und 2. Klassen ihre Mitschüler, Eltern und Großeltern.

Als Geister verkleidet zogen die „Rotkehlchen“ (Kinder der 3. und 4. Klassen) in die Turnhalle ein und die Reise wurde etwas unheimlicher. Von Hexe Kicherbein und Luduwiga war da die Rede. Immer wieder traten einzelne Kinder des Chores nach vorne und trugen Strophen solistisch vor. Das war mutig und toll gesungen, heißt es in einem Bericht.

Fräulein Dracula sorgte mit ihrem spitzen Schrei bei so manchem kleinen Zuhörer für Gänsehaut. Den Schlusspunkt setzte der gemeinsam gesungene kongolesische Folksong „Banaha“. Dort hatten die Kinder gleich zwei Aufgaben zu bewältigen. Sie sangen und begleiteten sich selbst dabei mit Körperinstrumenten. Auch dieser Herausforderung waren die jungen Hohner Sängerinnen und Sänger gewachsen. Eine tolle Leistung.

Ein besonderer Dank der Aktiven und Zuhörer galt den beiden Chorleitern, denen es gelang, Spaß am Singen zu vermitteln, ohne Intonation und Stimmbildung aus dem Blick zu verlieren.

 
 
 
26 · 06 · 11

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1572431_Reise_in_zauberhafte_Welten.html

 


 

Gesundheitsprojekt an der Grundschule Hohne

 

Kinder lernen altersgemischt in Workshops für ihre Gesundheit

 

„Ich gehe jetzt zum Tanz, zur `Wellness´, zur `Aerobic´, den `Coolen Drinks´, der `Fußpflege´, der `Slackline´, den `Sticks und Dips´  oder, oder, oder...“ hörte man an der Grundschule Hohne tagelang im gesamten Gebäude. Zu Hause bleiben durften die Deutsch-, Mathe- und Relisachen – dafür wurden Küchenmesser, Brettchen, Handtuch, Sportzeug und vieles mehr gebraucht!

Angegliedert war das Gesundheitsprojekt der pädagogischen Konzeption des Sachunterrichts:

Jeweils zu gleichen Anteilen bekamen die Schülerinnen und Schüler Ernährungsthemen und Fitnessangebote genauso wie Angebote zu den Sinnen wie Hören, Riechen, Tasten, Körperpflege angeboten. Dabei wurde weniger mit Stift und Papier gelernt als ganzheitlich mit Körper und Geist und Sinnen.

Jan aus der 2b berichtet vom Thema `Rollstühle´, dass es schön war gefahren zu werden. Selbst den Rollstuhl zu schieben, gefiel ihm aber nicht so gut.

Außer den Lehrkräften boten auch weitere professionelle Partner ihre Workshops an:   die Fitnesstrainerinnen Simone Meier und Sibille Putsch aus der Elternschaft,  die Landfrauen Anja Mundus und Andrea Schröer, der Zahnarzt Dr. Fuchs und die Hörgeräteakustikerin  Claudia Jülich? Ein Dank hier an die zusätzlichen Helfer, ohne die das gelungene Gesundheitsprojekt weniger vielfältig ausgefallen wäre!

Die immer fleißigen Obsthelfer-Eltern der GS Hohne schälten, schnibbelten, arrangierten und spülten an diesen Tagen gemeinsam mit den Kindern, so dass mit jeweils zwei Schülergruppen ein gesundes und sehr abwechslungsreiches Büffet entstand, an dem sich jeder sattessen konnte. Brotgesichter, Rohkost, verschiedene Quarkspeisen, Obst- und Gemüsesticks, ... für das meterlange Büffet reichten die Kindermägen kaum.

Quasi „nebenbei“ profitierten die Kinder der Grundschule Hohne auch in Sachen Spaß und dem Finden neuer Freunde. Denn die durch alle Jahrgänge gemischten Gruppen von 16 Kindern bestanden nur aus 1 bis 2 Mitschüler jeder Klasse, so dass sich über alle Tage neue intensive Kontakte und Freundschaften entwickelten. Lernen mit 15 Mitschülern ist immer viel intensiver als in der üblichen, größeren Klassengemeinschaft. Da hat jedes Kind mehr Zuwendung und Kontakte zu erwarten. Lukas aus der Klasse 2 fand den „Dschungel“ in der Turnhalle ganz toll, `wo die Affen durch den Wald rasten´. Lustig fand er, dass auch die Lehrerinnen `Fänger´ waren. Celina kommentierte die Gesundheitstage abschließend:

 „Es macht so viel Spaß, dass ich nicht mehr aufhören möchte.“

 

21.06.2011 


 

Zurück zu den Wurzeln

 

Lengerich - Die Volkshochschule startet ein Schulprojekt zum 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Innovativ - interkulturell - musikalisch aufgepeppt. In den kommenden zwei Wochen ist der Unterricht an den Lengericher Schulen mal etwas anders. Thema wird die regionale Geschichte sein, schreibt die Weiterbildungseinrichtung,

Angegangen wird das Thema in Kooperation mit Studierenden der Fachhochschule Münster. „Im Fokus stehen die Ereignisse in und für Lengerich, erforscht wird erlebte Geschichte, auch aus der eigenen Familie. Fazit und Ziel soll es sein, die Bedeutung für die heutige Zeit sowohl aus politischer als auch aus kultureller Perspektive zu diskutieren“, erklärt Angelika Weide, zuständige VHS-Mitarbeiterin für das Projekt und für Familienbildung.

 Warum das 1961 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei geschlossene Anwerbeabkommen für Lengerich aus wirtschafts- und regionalhistorischer Sicht von Bedeutung ist, soll in dem Projekt geklärt werden.

Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs in den 1950er Jahren hatte die Bundesregierung bereits Anwerbeabkommen mit Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, Marokko und Tunesien abgeschlossen. 1961folgte die Türkei.

Dieses Ereignis kennt Badem Güney nicht nur aus dem Geschichtsunterricht. Sie ist, wie ihre Familie, Teil dieses historischen Ereignisses. „Mein Vater kann viel über die Anfänge, Erfahrungen und Schwierigkeiten erzählen, die dieser Staatenwechsel mit sich brachte“, erinnert sich die junge Frau, die als muttersprachliche Förderkraft in den AWO- Kintertagesstätten bei der Integration hilft. Badem Güney und weitere türkische Mitbürger wirken beim dem Projekt mit, werden von ihren Erlebnissen in vier Lengericher Schulen erzählen. Aufgegriffen wird die Thematik mit verschiedenen Ansätzen.

Einmalig ist nach Angaben der Weiterbildungseinrichtung die Umsetzung des Projektes. Es ist eingebettet in eine Kooperation mit Professorin Dr. Anette Rohmann vom Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster. In einem Seminar „Interkulturelle Kompetenzen“ ließ sie die inhaltliche, didaktische und methodische Umsetzung des Themas erarbeiten.

24 Studierende beschäftigten sich in Kleingruppen mit den Vorgaben für unterschiedliche Schultypen und Altersgruppen. Der Theorie schließt sich jetzt die Praxisphase an. „Der bevorstehende Projektunterricht ist garantiert nicht konventionell, sondern so einmalig wie das historische Ereignis für Lengerich“, verspricht Karla Kölsch.

Die Studentin wird mit ihren Kommilitonen und der Gutenberg-Schule einen Rap mit Tanz einstudieren und das dazu passende Bühnenbild erstellen. Die Astrid- Lindgren-Schule wird, ausgestattet mit 15 Kameras, die „Feldstudie Lengerich“ starten. An der Bodelschwingh-Realschule sollen Interviews mit deutschen und türkischen Zeitzeugen geführt werden. An der Grundschule Hohne wird ein Tanzprojekt mit individueller Kostümierung sowie und typisch deutschen und türkischen Instrumenten umgesetzt.

Am 24. September werden die Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltungen zum Interkulturellen Tag präsentiert.

 

10.06.2011

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1564416_Zurueck_zu_den_Wurzeln.html


Musikalische (Traum)Reise

Lengerich - Manchmal fällt einem gar nichts mehr ein. Das kann Schülern passieren, Redakteuren auch. Ganz sicher ist das Felix Mendelssohn-Bartholdy passiert. Hat er jedenfalls gesagt. Gestern morgen, in der Gempt-Halle. Eigentlich ist es ja Jörg Schade gewesen, der das gesagt hat. Über Felix Mendelssohn-Bartholdy. Der hat von 1809 bis 1847 gelebt und war ein bekannter Komponist.


Das Problem des Musikers: Er soll neue Stücke komponieren, hat aber keine einzige Idee. Deshalb will Felix heimlich verreisen. Den Kopf frei bekommen, nennen Erwachsene das. Vier Musiker (zwei Geigerinnen, einen Bratsche-Spieler und einen Cellisten) nimmt er mit. Seine „kleine“ Schwester Fanny darf auch mit. Und die Kinder in der Gempt-Halle.

Die haben nicht nur ausgiebig über die Kutsche auf der Bühne gestaunt. Sie lesen Jörg Schade die Worte von den Lippen ab und sind nur zu gern bereit, bei der Kutschen-Musik auf die Oberschenkel zu klatschen, damit die Reise nach Konstantinopel gut vonstatten geht. Doch irgendwie klappt das gar nicht. Statt im heutigen Istanbul zu landen, verschlägt es die Reisegesellschaft zunächst in die Schweiz.

Nicht weiter schlimm. Felix Mendelssohn-Bartholdy ist schon vier Mal dort gewesen, hat dort komponiert und sich wohl gefühlt. Das erzählt er unbefangen, bezieht die Kinder in die Lieder mit ein.

„Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen?“, fragt Fanny bei der nächsten Zwischenstation. Der Vorschlag Russland ist ziemlich daneben. Vielleicht liegt´s ja auch an der ständigen Uneinigkeit von Felix und Fanny, wohin die Reise gehen soll - nach rechts oder nach links? Egal. Italien wird geraten, ebenso Venedig als die Stadt, wo Wasser die Straßen bildet.

Als Gondoliere begeistert sich Felix für die Stadt. Die Kutsche ist seine Gondel. Immer wieder werden die Schüler der dritten und vierten Klassen der Grundschulen und der Astrid-Lindgren-Schule in die Handlung einbezogen.

Maja und Dennis dürfen in Paris gar die Kutsche besteigen, um damit durch den Triumphbogen zu fahren. Fanny bekommt davon nichts mit. Sie hat sich in der Stadt an der Seine sofort auf Einkaufs-Tour begeben und ergattert dabei einen gelben Hut. Die Reise geht weiter nach London, Schottland und zurück in die englischen Wälder.

Die Bandbreite des künstlerischen Schaffens von Felix Mendelssohn-Bartholdy wird spielerisch vermittelt. Die Leichtigkeit der Musik macht den Kindern Spaß. Nicht nur beim Kutschen-Lied, sondern auch beim Rüpel-Tanz. „I-Ah“ donnert es aus fast 300 Kehlen durch die Halle.

Bei so vielen Erlebnissen wird man müde. Den Reisenden geht es so und sie ziehen sich in die Kutsche (zusammengesetzt aus 25 großen Einzelteilen) zurück. Beim Erwachen spricht Felix von einem schönen Traum, den er gehabt habe. Fanny stimmt ihm zu. Eine Melodie hat der Künstler auch gefunden. Es sind die Takte, die er mit den Kindern einstudiert hat. Alles nur ein Traum?

Nein. Traumhaft, wie die Blicke der Mädchen und Jungen zeigen. Eine faszinierende Stunde hat ihnen die Stiftung für Bildung, Kunst und Kultur in Lengerich geschenkt. Dazu noch eine bis ins Detail perfekte Organisation in Sachen Logistik.

Chapeau! Das ist französisch und heißt wörtlich übersetzt „Hut“. Gemeint ist damit allerdings: Bravo, ich ziehe meinen Hut vor Dir! Oder neudeutsch: Kappe ab vor der Leistung der Stiftung.

 

01 · 06 · 11

 

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1559049_Musikalische_TraumReise.html

 


 

„Mini-WM“ des FC Grün-Weiß Lengerich wird zu einer Riesen-Gaudi für Grundschüler

 
Lengerich - Zum Aktionstag „Mini-WM“ hatte der Sportverein FC Grün-Weiß Lengerich die Grundschulen Hohne und Ledde auf den Hohner Sportplatz eingeladen. 100 fußballbegeisterte Mädchen und Jungen hatten sich nach Angaben des Vereins dazu angemeldet. Nach Jahrgangsstufen in vier Gruppen aufgeteilt wurde in gemischten Teams zu jeweils vier Spielern nach Bolzplatz-Regeln gespielt. Für ein buntes Bild sorgte die Zuordnung jeder Mannschaft zu einer Nation, heißt es in dem Bericht des Sportvereins weiter. Platzierungen wurden nicht ausgespielt, da der Spaß am Fußball im Vordergrund stand. Die Grün-Weißen freuten sich über viele Eltern und Freunde, die als Zuschauer die „National-Mannschaften“ lautstark anfeuerten und während der ganzen Zeit nicht mit Beifall sparten.

 

01 · 06 · 11

 

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/

1559048_Mini_WM_des_FC_Gruen_Weiss_Lengerich_wird_zu_einer_Riesen_Gaudi_fuer_Grundschueler.html


Teresa ist die beste Vorleserin

 
Lengerich - Lampenfieber? Klar doch. Wer sich wie elf Schülerinnen und Schüler vor einer Jury behaupten muss, ist nervös. Darf er auch sein. Als dann knapp drei Minuten vorgetragen wurde, löst sich die Spannung.

Dann ist das Preisgericht gefragt. Dem Vorlesewettbewerb der vierten Klassen gewinnt Teresa Lohmöller vor Tiana Marie Rogge und Melanie Leoncius. In der Stadtbücherei übergibt gestern Vormittag die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Höhenberger-Henze Urkunden und Buchgutscheine an die glücklichen Mädchen und Jungen.Die Kinder haben sich zuvor in ihren Grundschulen als Klassenbeste für den Stadtentscheid qualifiziert. Im Lesesaal der Bücherei lesen sie Abschnitte aus dem Taschenbuch von Andreas Steinhöfel „Rico, Oscar und die Tieferschatten“ vor. Mit Eifer, Einsatz und guter Betonung.

Die vierköpfige Jury, bestehend aus Irmy Roters und Helmut Knispel (beide Freundeskreis Stadtbücherei), Evelyn Wagner (Buchhandlung Oberhellmann) und Ulrike Höhenberger-Henze (Medienpartnerschaft Bibliothek und Schule) müssen Lesetechnik und Textgestaltung bewerten und Antworten auf Fragen finden. Ist die Betonung richtig? Passt das Lesetempo? Wird das Publikum für das Buch begeistert?

Am Ende ist die Entscheidung knapp. „Ihr seid alle gut gewesen“, ist Ulrike Höhenberger-Henze mit den Leistungen sehr zufrieden. Das sieht auch die Leiterin der Stadtbücherei, Kerstin Austrup, so, die ebenfalls Lob verteilte.

VON WILHELM SCHMITTE, LENGERICH

 

16 · 05 · 11

 


 

http://www.westfaelischenachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1549650_Teresa_ist_die_beste_Vorleserin.html


 

Der Frühlingsbaum ist fertig

 
Lengerich - Stolz präsentieren die kleinen Künstler ihr fertiges Werk. An vier Nachmittagen haben die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hohne zusammen mit Besuchern des Jugendtreffs Hohne an dem „Frühlingsbaum“ gearbeitet.

Besonderen Wert wurde auf das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund beziehungsweise mit Handicap gelegt. Das Resultat kann sich sehen lassen. Viele bunte Frühlingsmotive zieren den hohen Zacken.

 

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer touristischen Route durch das Tecklenburger Land mit gestalteten Kreiseln als Wegmarken. Kinder und Jugendliche sollen auf diesem Weg in die Gestaltung des öffentlichen Raumes einbezogen werden. Ab dem 1. Mai wird er neben vielen weiteren „Frühlingsbäumen“ den Kreisel in Ibbenbüren-Schierloh im Rahmen der Kunst-Kreisel-Route schmücken.

 

20.04.2011

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1529687_Der_Fruehlingsbaum_ist_fertig.html

 


 

So fällt das Sprechen leicht

 

Lengerich - Satt geworden sind sie alle nicht, die Tiere, die im und am Teich leben. Aber darum geht es nicht in dem Theaterstück, dass 16 Mädchen und Jungen der Grundschule Hohne gestern in der Turnhalle den anderen Kindern präsentiert haben. Erarbeitet haben sie die Aufführung mit der Theaterpädagogin Marianne Gorissen und der Schauspielerin Manuela Reiser.


Die Frösche, Fische, Schlange, Storch, Fliege und Katze erhalten viel Beifall am Ende des Stücks. Viel wichtiger, so betont Gisela Marstatt-Stienecker, ist die spielerisch vollzogene Sprachförderung. Aus jeder Klasse sind zwei Kinder ausgewählt worden, die sonst eher zu den sogenannten Stillen im Lande gehören.

Sie können nicht so gut sprechen, verhalten sich deshalb ruhig. „Durch das Theaterstück steigt das Selbstbewusstsein“, verweist die kommissarische Schulleiterin auf vorhergehende Projekte.

Walter Steinbeck gehört zu den begeisterten Zuschauern. Er hat die Stiftung Bildung, Kunst und Kultur Lengerich ins Leben gerufen. Sie unterstützt die Sprachförderung in Hohne und an den anderen drei Grundschulen. Zuletzt gab es für die Schule am Schrägweg von der Stiftung eine dicke Bücherkiste im Vorgriff auf die nächste Autorenlesung. Die findet im Herbst statt. „Die Kinder freuen sich schon darauf“, lächelt die Lehrerin.

 

04.03.2011

VON MICHAEL BAAR

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1505476_So_faellt_das_Sprechen_leicht.html


Hauptsache gesund

 
Lengerich - Hier mal etwas über gesunde Ernährung. Wochen später Hinweise für vernünftiges Bewegen. Die Zeit der einzelnen, nicht vernetzten Projekte ist an der Grundschule Hohne vorbei. Seit gestern Mittag dokumentiert das die Urkunde des Verbandes „Bildung und Gesundheit“. „Es geht nicht mehr um Projekte, sondern ein gesundheitsbildendes Konzept“, erläutert Landes-Koordinatorin Christina Köhn-Reimann.

Die Kinder stehen weiter im Fokus. Hinzugekommen sind jetzt die Lehrerinnen und die Eltern. Die Koordinatorin verweist auf die teilweise hohe Belastung der Pädagogen. „Es geht um ein gesundes Umfeld, dafür sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden“, fügt sie hinzu.

Gisela Marstatt-Stienecker hört aufmerksam zu. Die kommissarische Schulleiterin sieht die Schule bereits ein gutes Stück auf diesem Weg vorangeschritten. Ob Trinxx-Automat oder Schulhof-Umgestaltung - wichtige Punkte aus dem Profil-Katalog des Landesverbandes sind in Hohne längst umgesetzt worden. „Förderverein und Stadt haben uns dabei geholfen“, betont sie, dass die Schule das aus eigener (finanzieller) Kraft kaum hätte bewältigen können.

Gesunde Ernährung - mit Obst und Gemüse - ist Alltag an der Grundschule, ebenso Sport- und Musik-Arbeitsgemeinschaften. „Auch dadurch werden Eltern mit ins Boot geholt“, verweist Gisela Marstatt-Stienecker auf die positive Erfahrungen.

Der Landesverband hilft der Schule in vielen Bereichen. „Wir können Referenten kommen lassen oder Kolleginnen nehmen an Wochenend-Fortbildungen teil“, zählt sie auf. Das Geld dafür kommt - auf Antrag - vom Landesverband. Als Netzwerk-Schule besteht die Möglichkeit zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen. „Da gibt es immer gute Anregungen“, spricht sie aus Erfahrung.

Trotz der grundlegenden Ausrichtung, besondere Aktionen wird es weiter geben. Beispielsweise die Gesundheitstage, die im Frühjahr wieder auf dem Stundenplan stehen.

 

24.02.2011

VON MICHAEL BAAR

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1500811_Hauptsache_gesund.html

 


 

Ein Zacken für den Stern

Lengerich - Als der Künstler Bernhard Ahlers in der zweiten Unterrichtsstunde, nach einer vorausgegangenen Mathematikarbeit, sein Vorhaben den vierten Klassen der Grundschule Hohne vorstellte und ein Modell des Sterns präsentierte, der auf einem Straßenkreisel in Ibbenbüren als Objekt auf der sogenannten „Schierloh-Festung“ montiert werden soll, waren alle Schülerinnen und Schüler Feuer und Flamme.

„Weihnachtsbaum!“ „Nikolausstiefel!“ „Rentierkutsche!“ „Krippe!“ „Stern von Bethlehem!“ - eifrig sammelten die Kinder ihre Ideen und begannen, Skizzen anzufertigen. In Gruppen machten sie sich mit Bernhard Ahlers an die Gestaltungsarbeit im Werkraum der Schule, heißt es in einem Bericht.

 Dort staunten die Mädchen und Jungen über die vielen großen Farbtöpfe des Künstlers, wie sie in diesem Umfang im Alltag der Grundschule doch nicht immer so üblich sind: Einige Kinder zeichneten auf den dreieckigen Leinwänden vor, füllten die Flächen mit pastosen Farben aus, die Geduldigsten färbten den Himmel, andere wuschen Pinsel, mischten Farben und arbeiteten den „Malern“ zu.

So entstanden fünf mit Enthusiasmus gestaltete Weihnachtsmotive auf den Leinwänden, die auf das Stahlgestell des Sterns gespannt einen Strahl des „Sterns über Schierloh“ bilden werden.

Das große Kunstobjekt wird am Samstag, 18. Dezember, im Rahmen des Projekts „Kunstkreisel-Route“, die 25 künstlerisch gestaltete Verkehrskreisel im Altkreis Tecklenburg verbinden soll, in Ibbenbüren-Schierloh feierlich eingeweiht.

Der Verein KAJA West e.V. wurde vom Kreis Steinfurt im Rahmen der EU-LEADER Förderung mit diesem Projekt betraut. Finanziert wurde das Projekt zu je 50 Prozent von der Kreissparkasse Steinfurt und der EU-Kommission/ Leader. Neben der Entwicklung einer touristischen Route sollen insbesondere Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Steinfurt und Europa die Kunstkreisel mitgestalten.

 

08 · 12 · 10

 

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1459688_Ein_Zacken_fuer_den_Stern.html

 


 

Fleißige Handwerker und Bäcker

 
Lengerich - Früh haben an der Grundschule Hohne die fleißigen Handwerker, Wichtelmännchen und musizierende Engel mit ihren Advent-Vorbereitungen begonnen. Schneidern, Hämmern, Basteln fand an ebenso vielen Stellen statt wie die Weihnachtsbäckerei, in der zum Teil unter der fachkundigen Mithilfe von Großeltern Plätzchen gebacken wurden, heißt es im Bericht der Schule.

Der Schulchor übte fleißig unter der Leitung von Christoph Henzelmann wie auch die Melodika- und Flötengruppen von Petra Kipp und die Gitarren-AG von Ursula Wiethaup. Kinder schmückten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen - wie in jedem Jahr - die Schulflure und die vom Hausmeister aufgestellten Tannenbäume.

 

Als es „ernst“ wurde, wirbelten wie bestellt Schneeflocken vom Himmel. Schüler, Eltern, Großeltern und Freunden kamen in die Schule, um das zu sehen und zu hören, was die Kinder eingeübt oder für den Basar gebastelt hatten.

Große Enge herrschte bei den beiden Vorführungen der einzelnen Klassen in der geschmückten Ganztagsschule, denn keiner wollte seinen Liebling verpassen. Dort wechselten sich Lieder, Gedichte, Rhythmicals und kleine gespielte Geschichten ab.

Noch druckfrisch wurde der erste immerwährende Geburtstagskalender der Grundschule Hohne bewundert und gekauft. Für jeweils eine Seite hatte jede Klasse ein Kunstwerk gestaltet, jedes einzelne Kind seinen Beitrag geleistet. Auf den anderen Kalenderblättern fanden sich weitere Bilder gestaltet von der Betreuungsgruppe, der Ganztagsschule und den Schmetterlingen. Im herbstlichen „Kleid“ gab es auch ein Foto aller Schulkinder mit den Lehrerinnen.

Die Vorführung der Einrad-AG und die musikalischen Darbietungen der außerschulischen Partner fanden vor allen Zuschauern überwiegend in der Turnhalle statt. Auch dort erntete Marion Alich, wie bei den Klassenvorführungen, mit ihrer gelungenen Moderation oder den guten Ideen begeisterten Applaus.

 

04.12.2010

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1457888_Fleissige_Handwerker_und_Baecker.html


Zwei Bretter mit Gelenk und Rollen

Lengerich - Im Rahmen des Schulprogramms „ Schulwelt ist Bewegungswelt“ hieß es jetzt in der Ganztagsschule Hohne „aufstellen und losfahren“. Dafür wurden nach Angaben der Schule von der Firma Streetsurfing Germany Waveboards zur Verfügung gestellt, damit die Schulkinder diese neue, interessante Sportart kennen lernen.

Die Workshop-Leiterin Frau Broermann stellte 30 Mädchen und Jungen aus der Ganztagsschule und der Grundschule die Grundzüge des Sportgerätes Waveboard vor. Es handelt sich dabei um zwei beweglich miteinander verbundene Bretter mit je einer Rolle darunter.

Die Expertin demonstrierte das richtige Aufsteigen, Fahren, Bremsen und Absteigen und zeigte, wie die Kinder durch entsprechende Hüft- und Beinbewegen eine eigenständige Beschleunigung des Boards erreichen können. Auch die richtige Körperhaltung wurde erläutert und auf entsprechende Schutzkleidung (nie ohne Helm) hingewiesen.

Dann durfte die Gruppe in Partnerübungen das Waveboard fahren üben. Zu zweit stützten sich die Kinder abwechselnd, bis sie selbstständig fahren konnten. Schon nach kurzer Zeit waren nach Angaben der Schule erste Erfolge sichtbar. Nicht alle Kinder schafften das perfekte Streetsurfing auf Anhieb, aber schon nach einer Stunde schlängelten sich immer mehr neue Streetsurfer-Fans durch die Halle der Grundschule.

 

20.11.1010

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1448893_Zwei_Bretter_mit_Gelenk_und_Rollen.html

 


 

Viele kleine Schritte

Lengerich - Seit Beginn des Jahres beteiligt sich die Grundschule Hohne an dem Energiesparprojekt der Stadt Lengerich „Sei ein Fuchs, spar` Lux“. Während eines „Energie-Rundgangs“ mit dem Energieberater Jürgen Riesenbeck lernten die „Energie-Detektive“ ihre Schule einmal anders, von der energetischen Seite her, kennen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Während des Rundgangs wurden die wichtigsten Räume auf Energielecks untersucht und Handlungsmöglichkeiten für die Lehrer, Schüler und Hausmeister in Bezug auf ein energiesparendes Nutzerverhalten aufgezeigt.

 Die Schüler kontrollierten beispielsweise zusammen mit Jürgen Riesenbeck den Wasserdurchfluss der Handwaschbecken. Mit einem Lux - Meter wurde die Beleuchtungsstärke in den Räumen gemessen und auch der Heizungskeller wurde besucht.

Die einzelnen Ergebnisse des Rundganges mit Tipps zum Energiesparen werden der Schule in einer Zusammenfassung zur Verfügung gestellt, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Die Grundschule Hohne sei auf einem guten Weg. Jede Klasse hat zwei Energie-Detektive bestimmt, die auf das richtige Verhalten im Energiebereich achten. In vielen Klassen sind die Lichtschalter entsprechend beschriftet und kleine, selbst gestaltete Hinweisschilder weisen beispielsweise auf das richtige Stoßlüften bei ausgeschalteten Heizkörpern hin.

 

18.11.2010

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1448380_Viele_kleine_Schritte.html


 

Viele Hände, schnelles Ende

 

 

 

20. Oktober 2010 22:51 Uhr | Quelle: Westfälische Nachrichten

Lengerich - Trecker, Schubkarren, Schaufeln und Harken eroberten nach Schulschluss den Schulhof der Grundschule Hohne. Gesichtet wurden nicht nur ein treckerfahrender Viertklässler, sondern auch Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern und Lehrerinnen der Grundschule, heißt es in einer Mitteilung. In Arbeitskleidung und mit passendem Werkzeug bestückt, verwandelten sie in relativ kurzer Zeit einen großen Mulchhaufen, der einen Teil des Schulhofs eingenommen hatten, in Dämmmaterial für Spielgeräte

des Schulhofs und als Beeteinlage, die den Unkrautwuchs möglichst lang verhindern soll. Hausmeister Ralf Aufderhaar hatte die Sicherheit und Unkrautprävention im Blick und delegierte geschickt die zahlreichen Helfer. Die von langer Hand geplante Aktion zahlte sich Dank der Treckerunterstützung der Familie Mundus aus. Hatten sich alle auf stundenlanges Schippen eingestellt, so konnte schon nach einer guten Stunde die geleistete Arbeit bei Kaffee und selbst gemachten Kuchen bewundert werden, teilt die Schule weiter mit. Das Verköstigungsteam hatte ganze Arbeit geleistet, so dass es allen gut schmeckte. Bei so viel Zeitersparnis war es dann nicht schwer, einen Teil der fleißigen Helfer noch länger in der Schule zu halten. Für die Einrichtung eines Deutsch-Fachraums mussten zahlreiche Regale aufgebaut werden, was nach Angaben der Schule unter den fachkundigen Händen der aktiven Eltern mit Unterstützung einiger Lehrerinnen zügig gelang.

 

http://www.westline.de/lokales/lengerich/nachrichten/ln/Viele-Haende-schnelles-Ende;art1504,295302


 

Lesen macht die Welt bunt

Lengerich - Welch wissbegierige Leseratten: 113 Mädchen und Jungen aus sechs Schulen (Grundschulen Hohne, Intrup, Stadtfeldmark, Stadt, Tecklenburg und Astrid-Lindgren-Schule) haben erfolgreich am Juniorleseclub teilgenommen. Insgesamt wurden 811 Bücher entliehen.

Auf diese gute Zahlen verweist am Samstagvormittag Ulrike Höhenberger-Henze. Die stellvertretende Bürgermeisterin überreicht in der Aula der Bodelschwingh-Realschule den Kindern eine Urkunde (Motto: „Lesen macht die Welt bunt), einen Kugelschreiber und einen Eisgutschein. Klar, dass da die Augen der jungen Teilnehmer glänzen

 Ihr Dank gilt dem Freundeskreis der Bücherei, Lehrern und Müttern der Grundschule Hohne für Ausleihe und Abfrage, dem Team der Stadtbücherei Lengerich, der Volksbank Tecklenburger Land für eine Finanzspritze und dem Kultursekretariat Nordrhein-Westfalen für finanzielle und organisatorische Unterstützung sowie der Eisdiele Casal. Die stellvertretende Bürgermeisterin: „Die Last ist auf vielen Schultern verteilt.“

Wer erfolgreich sein wollte, musste drei Bücher in den Sommerferien lesen. Das haben die meisten locker geschafft. Viele haben mehr geschafft. „Ich hoffe, wir können die Veranstaltung 2011 wieder durchführen“, wünscht sich die Rednerin eine Wiederholung. Durchaus möglich.

Für Unterhaltung sorgt immer wieder „Hatino.“ Der Zauberer aus Ladbergen mit bürgerlichem Namen Hartwig Pruin zaubert Kinder und Erwachsenen mit seinen Tricks schnell ein Lachen ins Gesicht. Das macht die kleine Feierstunde ebenso amüsant wie kurzweilig.

Ein Blick in die Statistik: Werden die Bücher vom Sommer- und Juniorleseclub addiert, kommen 1086 Bücher und 148 erfolgreiche Teilnehmer zusammen. 47 Kinder haben es nicht in die Wertung geschafft. Insgesamt verzeichnen die Organisatoren 195 Anmeldungen. 14 Schulen, darunter sechs von auswärts, sind vertreten.

VON WILHELM SCHMITTE, LENGERICH

 
26 · 09 · 10
 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1404622_Lesen_macht_die_Welt_bunt.html

 

 


 

Ältere Kinder haben weniger Lust am Lesen

 

Lengerich - Woran es liegt? Ulrike Höhenberger-Henze weiß es nicht. Lengerichs stellvertretende Bürgermeisterin stellt jedenfalls fest, dass die Lust am Lesen bei Kinder ab dem fünften Schuljahr wohl nicht mehr so ausgeprägt ist. „Daran müssen wir arbeiten“, sagt die Kommunalpolitikerin am Samstagvormittag in der Aula der Bodelschwingh-Realschule.


Dort übergibt sie an die erfolgreichen Leseratten ein Zertifikat, einen Kugelschreiber und einen Eisgutschein. Das kommt natürlich gut an. Außerdem werden unter den Teilnehmern drei Taschen und fünf Büchergutscheine verlost.

Zum dritten Mal ist der Sommerleseclub veranstaltet worden. Motto: „Schock deine Lehrer - lies ein Buch.“ Ausrichter ist die Medienpartnerschaft Schulen und Bibliothek gewesen. Der Freundeskreis Bücherei, Lehrer und Eltern der Schüler sowie die Volksbank Tecklenburger Land und das Kultursekretariat Nordrhein-Westfalen haben es nicht an Unterstützung fehlen lassen. Dafür dankt die Rednerin.

Die stellvertretende Bürgermeisterin weist darauf hin, wie wichtig Lese- und Informationskompetenz für Jugendliche ist. „Der Sommerleseclub will diese Fähigkeiten fördern, nicht mit dem pädagogischen Zeigefinger, sondern es soll Spaß machen zu lesen.“

Vertreten waren Schulen aus Lengerich, Lienen, Ostbevern, Mettingen und Saerbeck. Drei Bücher mussten die Kinder in den Sommerferien lesen, um die Bedingungen zu erfüllen. Dabei wurde der Wettbewerbsgedanke, möglichst viele Bücher zu schaffen, fallen gelassen. 35 Mädchen und Jungen liehen 275 Bücher aus. Diese Zahlen möchte Ulrike Höhenberger-Henze im nächsten Jahr verbessern. Für sie ist Lesen „die Schlüsselqualifikation Nummer 1.“ Auf jeden Fall soll die Sache auch Freude machen. Denjenigen, die teilgenommen haben, ist das im Gesicht abzulesen. Ihnen hat es Freude gemacht.

 

Gute Leser

Erfolgreich waren im Sommerleseclub (ab fünfte Klasse): Sabrina Adolphs, Adem Bagac, Sabrina Bartsch, Felix Börger, Julia Brunsmann, Maik Diederichs, Lara Duwendag, Maren Egbert, Erik Esmeier, Marie Esmeier, Julia Frömberg, Pascal Führbaum, Kutay Gündogan, Luca Hart, Natascha Hillmer, Phillip Hollenberg, Joana Karow, Marten Karow, Anna-Lena König, Elena Lammert, Oliver Lotz, Annika Lutterbeck, Vanessa Messerschmidt, Shirley Middelkamp, Luka-Marie Mindrup, Marco Niggetiedt, Paula Osterhaus, Jannes Marten Peters, Kevin Plagemann, Henning Schulte, Mandy Sobottka, Alina Stienecker, Jonas Stifft, Johanna Walsch und Stefan Wolf.

 
19 · 09 · 10

 

VON WILHELM SCHMITTE, LENGERICH

 http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1398349_aeltere_Kinder_haben_weniger_Lust_am_Lesen.html


 

Laufen, Springen, Werfen

 

Lengerich - Leichtathletik-Wettbewerbe in familiärer Atmosphäre bot der Turnverein Hohne am vergangenen Samstag beim Schülersportfest im Stadion an. Etwa 70 Mädchen und Jungen zwischen sechs und 15 Jahren nutzten die Gelegenheit, sich in verschiedenen Disziplinen mit ihren Konkurrenten zu messen.

Neben Lauf-Wettbewerben standen Wurf- und Sprungdisziplinen auf dem Programm. Stark aufgestellt präsentierte sich der TV Hohne im heimischen Stadion. So sorgten die Hohner Nachwuchsathleten für einige Siege und vordere Platzierungen.

Über mangelnde Unterstützung seitens des Wetters konnte sich der Veranstalter nicht beklagen, einzig die gerade erst vergangene Ferienzeit schmälerte die Teilnehmerzahl beim Schülersportfest. Der Freude der Aktiven tat das keinen Abbruch. „Die Stimmung ist wirklich gut“, freute sich Michael Brix vom TV Hohne.

Ein ausführlicher Bericht folgt morgen.

 

 

VON IMKE SUNDERMANN

05 · 09 · 10
 
 
 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokalsport/kreis_steinfurt/lengerich/1385801_Laufen_Springen_Werfen.html


 

Mit Herzklopfen zur Schule

 
Lengerich - Das war früher so und ist es heute noch. Der erste Schultag ist aufregend. Das war auch gestern so bei den i-Männchen, die in den heimischen Grund- und Förderschulen eingeschult wurden. Mit Herzklopfen haben viele Mädchen und Jungen erstmals den Klassenraum betreten.

Damit das Lampenfieber nicht zu stark wurde, hatten alle Grundschulen für den ersten Schultag ein Begrüßungsprogramm auf die Beine gestellt. Alle Neulinge wurden herzlich begrüßt. Für die Eltern war auch kulinarisch vorgesorgt. Während ihre Sprösslinge in den Klassen die ersten Unterrichtsstunden erlebten, verweilten Vater, Mütter, Omas, Opas, Onkel und Tanten bei Kaffee und Kuchen.

Die Zahl der Grundschüler ist in Lengerich drastisch gesunken. Wurden im vergangenen Jahr noch 230 i-Männchen gezählt, waren es in diesem Jahr nur noch 195. Das sind immerhin 35 Schüler weniger. Der demografische Wandel schlägt hier bereits voll zu.

Die neuen Schülerinnen und Schüler verteilen sich auf die vier Schulen wie folgt: Grundschule Stadt 48 in zwei Klassen, Grundschule Intrup 57 in drei Klassen, Grundschule Hohne 38 in zwei Klassen und Grundschule Stadtfeldmark 52 in zwei Klassen.

Ganz gespannt warteten die i-Männchen fieberhaft darauf, die Schultüten zu plündern. Da gab es sicherlich noch die eine oder andere Überraschung. Vor allem auf die süßen Sachen freuten sich die Kinder.

VON DETLEF DOWIDAT, LENGERICH

 
31 · 08 · 10
 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1382208_Mit_Herzklopfen_zur_Schule.html

 


 

 

Engagiert und kämpferisch

 

Lengerich - Eine Ära geht zu Ende. Magret Sudhoff, langjährige Lehrerin und Leiterin der Grundschule Hohne, wurde gestern aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand verabschiedet. Im Landhaus Schröer hatten sich ihre Kolleginnen und zahlreiche Gäste eingefunden, um der scheidenden Pädagogin ihren ganz persönlichen Dank auszusprechen.


„Du fehlst uns Magret“, Konrektorin Gisela Marstatt - Stienecker sprach allen Anwesenden aus der Seele. Mit dem unerwarteten Rücktritt verliere die Schule eine wertvolle Person. „Du hast immer alles getan, damit es in Hohne rund lief“, betonen die Mitglieder des Lehrerkollegiums. Engagement für die Schule und die Kinder hätten ihre Arbeit stets ausgezeichnet. Magret Sudhoff habe es immer verstanden, in passenden Situationen Dank zu sagen und Kritik zu äußern. Sie hätte viele Ideen ein- und Erfahrungen mitgebracht.

Seit 50 Jahren geht Magret Sudhoff schon zur Schule. 1960 wurde sie eingeschult. Schon im ersten Schuljahr stand fest, dass sie Lehrerin werden wollte. Heute fühlt sie sich darin bestätigt, den richtigen Beruf gewählt zu haben.

1979 fing sie in Hohne an. 1997 übernahm sie das Amt der Schulleiterin. Magret Sudhoff war nie eine Vertreterin der „Kuschelpädagogik“. Sie wollte, dass die Kinder selber lernen zu denken und zu hinterfragen. Werte sollten erlernt und gelebt werden. Selbstständigkeit der Kinder war ein Ziel. „Achtet das Gerechtigkeitsgefühl der Kinder“ gab sie dem Kollegium mit auf den Weg.

Für diese tolle pädagogische Arbeit bedankten sich vor allem die Elternvertreter, die betonten, dass Magret Sudhoff stets ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen rund um die Betreuung der Kinder gehabt habe.

Immer von Vertrauen geprägt sei auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Lengerich gewesen, für die sich Bürgermeister Friedrich Prigge bedankte.

Einen Rückblick auf die Laufbahn der scheidenden Rektorin gewährte Schulrätin Karin Kindervater. Magret Sudhoff sei immer kooperativ und innovativ gewesen. Sie habe eine hervorragende forschende Arbeit im Bereich Sachunterricht geleistet und auch sich selber nie vernachlässigt und fortgebildet. So erlangte Magret Sudhoff auch die erforderlichen Qualifikationen zur Unterrichtung der englischen Sprache. Kindervater bedankte sich für eine engagierte und kämpferische Arbeit und wünschte der Pädagogin Gelassenheit und Ruhe, aber auch viele neue Erfahrungen für die Zukunft.

Für die Zeit im Ruhestand hatte das Kollegium passende Ideen parat. Sie überreichten Starthilfen für Tennis, Fußball, Handarbeit und viele andere Freizeitbeschäftigungen. Sichtlich gerührt nahm Magret Sudhoff diese Geschenke entgegen. Ein Abschied mit Wehmut.

VON ANIKA LEIMBRINK

 
26 · 08 · 10
 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1379489_Engagiert_und_kaempferisch.html

VON DETLEF DOWIDAT

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