Presseberichte aus dem Schuljahr 2011 / 2012

 

 

Alle auf dieser Seite stehenden Presseberichte stammen von den Westfälischen Nachrichten!  Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de (Lokalteil: Kreis Steinfurt - Lengerich) 

 

Viertklässler in freier Natur

 

Fr., 08.06.2012

 

Walderlebnistag: So schön kann Schule sein

  

Lengerich -

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Die Viertklässler der Grundschulen Hohne und Stadtfeldmark verbrachten einen interessanten Walderlebnistag im Steinbruch.

 

Beim ersten Anlauf für einen Walderlebnistag hat das Wetter den Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen der Grundschulen Hohne und Stadtfeldmark einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch jetzt hat es geklappt und über 100 Kinder haben sich den ihnen gestellten Aufgaben auf dem Parcours im Naturschutzgebiet Intruper Berg gestellt.

Vom Urmeer vor fast 100 Millionen Jahren, in dem die Ablagerung der Kalkschichten stattfand, bis zur modernen Bewirtschaftung des Waldes, Kalkabbau und Renaturierung der kahlen Flächen, Tiere im Wald und umweltschonendem Verhalten reichte der Fragenkatalog. Vor Allem aber waren Eigeninitiative und Teamwork gefragt, denn viele Aufgaben konnten nur in der Gruppe erfolgreich gelöst werden, heißt es in einem Bericht über den Walderlebnistag.

Als es am Ende für die viele Mühe auch noch eine Belohnung in Form von Süßigkeiten, Getränken und Spielzeug gab, machten sich die Kinder zufrieden auf den Heimweg. Ein Mädchen zog am Schluss seine persönliche Bilanz: „So schön kann Schule sein.“

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Viertklaessler-in-freier-Natur-Walderlebnistag-So-schoen-kann-Schule-sein

Grundschule Hohne stellt sich vor

 

Mo., 04.06.2012

Mehr als Pauken und Plagen

 

Aufmerksam verfolgten Eltern und Kinder nicht nur die Programmpunkte in der Turnhalle, sondern auch die Angebote in den Klassenräumen, die eindrucksvoll die Vielseitigkeit der Grundschule Hohne aufzeigten.

 

 

Lengerich -

Mit einem kurzweiligen Programm hat die Grundschule Hohne ihr vielseitiges Unterrichts- und Arbeitsgruppen-Angebot präsentiert. 

„Schule ist mehr als Pauken und Plagen.“ Unter diesem Motto stand der Tag der offenen Tür der Grundschule Hohne. Zunächst wurden in der Turnhalle die zahlreichen Gäste auf unterschiedliche Art begrüßt. Den Anfang machte die Plattdeutsch AG mit Gerda Zirbes und Hans-Dieter Welp, die mit den Viertklässlern unter Beweis stellten, wie vertraut sie mit dem Plattdeutschen sind.

Anschließend begrüßten die beiden ersten Klassen die Gäste mit einem Lied, zu dem sie passende Tanzschritte choreografiert hatten. Auch das Kollegium der Schule ließ es sich nicht nehmen, mit einem Rhythmical die Gäste auf den Tag der offenen Tür einzustimmen.

Eine reichhaltig bestückte Cafeteria ludt zum Verweilen bei einer riesigen Kuchenauswahl sowie weiteren Speisen und Getränken ein. Für die Mädchen und Jungen war die Pausenausleihe geöffnet. Am Infostand erhielten die Gäste viele Informationen über alle Unterrichtsangebote und hatten die Möglichkeit, ein Schul–T-Shirt oder -Sweatshirt zu kaufen.

Nach dem Klingeln strömten alle in den Unterricht. Eine abwechslungsreiche und spannende Auswahl wartete auf die Eltern: Einheiten in Deutsch, Kunst, Musik, Mathematik, Sport und Sachunterricht wurden präsentiert. Außerdem waren die Betreuung, die Ganztagsschule und die außerschulischen Partner mit von der Partie, um ihre Angebote vorzustellen: Hip-Hop, Gitarre und Melodika. In der offenen Ganztagsschule wurden Riesenseifenblasen gezaubert und im Werkraum ging es künstlerisch zu.

Nach zwei Unterrichtseinheiten und Pausen zum Klönen und Austauschen trafen sich alle Gäste in der Turnhalle zum gemeinsamen Abschluss. Dass Schule mehr als nur Pauken und Plagen ist, haben nicht nur alle Gäste erleben können, sondern auch von den Klassen 3a/b im Lied hören dürfen. Zum Schluss verabschiedete die Klasse 4b alle Gäste mit ihrem Tanz „Goodbye“.

Ein Dank der Schule gilt den vielen Helfern, insbesondere allen Eltern, die mit angepackt haben, sowie den außerschulischen Partnern.

 

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Grundschule-Hohne-stellt-sich-vor-Mehr-als-Pauken-und-Plagen

 

Prüfung an der Grundschule Hohne

 

Sicher auf zwei Rädern unterwegs

  

Lengerich -

 

Die gründliche Vorbereitung hat Früchte getragen: Bei der Radfahr-Prüfung an der Grundschule Hohne erhielten die Kinder ihre Fahrradpässe.

 

Die praktische Radfahr-Prüfung stand jetzt auf dem Stundenplan der Mädchen und Jungen aus den vierten Klassen der Grundschule Hohne. Am Ende eine Unterrichtseinheit, die zum Erfolgserlebnis wurde, schreibt die Schule.

 

Vor dem Start in die Prüfung stand die Kontrolle der Fahrräder auf Verkehrssicherheit an. Zwei Polizisten nahmen jeden Drahtesel unter die Lupe, dann ging´s los mit der praktischen Radfahrprüfung. Die mithelfenden Eltern hatten ihre Positionen an den Kontrollpunkten eingenommen, als die Kinder starteten.

Die zu fahrende Strecke führte durch Hohner Wohngebiete. Auf dem eigenen oder einem Schulfahrrad fuhren alle die festgelegte Route nach. Jedes Kind hatte eine Startnummer, anhand derer die Eltern an den Stationen die Bewältigung der vorgegebenen Aufgaben beurteilten. Start und Ziel waren auf dem Schulhof.

Alle Schüler haben die schwierige Aufgabe gemeistert. Die Kinder können jetzt sicher fahren, kennen sich mit dem Verhalten im Straßenverkehr aus, haben viel gelernt und zeigen Sicherheit bei der Fahrt mit dem Rad, heißt es im Bericht der Schule. Die Eltern lassen ihre Kinder jetzt bestimmt alleine fahren, ohne sich Sorgen zu machen, vermutet das Kollegium. Jedes Kind habe seinen Fahrradpass verdient.

 

WN 15.05.2012

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Pruefung-an-der-Grundschule-Hohne-Sicher-auf-zwei-Raedern-unterwegs

 

 

An der Grundschule Hohne soll der Anfang gemacht werden

 

Do., 26.04.2012

 

Halbe Million Euro für Toiletten

  

Lengerich -

Wenn die Stadt alle Grundschul-Toiletten sanieren will, muss die Kommune dafür mindestens eine halbe Million Euro aufwenden. In Hohne soll in diesem Jahr der Anfang gemacht werden. 

Es kommt dem Stadtsäckel teuer zu stehen, wenn die Toiletten der kommunalen Grundschulen sowie der Förderschule saniert werden müssen. Eine halbe Million Euro.

„Das ist schon eine Hausnummer“, sagt Friedrich Prigge während der Sitzung des Ausschusses Schule und Kultur im Sitzungssaal der Stadtverwaltung. Gleichwohl verkennt der Bürgermeister nicht den Handlungsbedarf: „2012 wird angefangen.“ Die Finanzierung werde gesichert.

Andreas Kuhn (SPD) sieht noch Beratungsbedarf und beantragt, das Thema ohne Empfehlung an den Haupt- und Finanzausschuss (8. Mai) weiterzureichen. Den Sozialdemokraten geht die Instandhaltung der Klos nicht schnell genug. Sie wollen die Maßnahmen 2013 abgeschlossen sehen.

Die Verwaltung hat in einer Sitzungsdrucksache eine grobe Kostenschätzung der Einzelmaßnahmen, verbunden mit einer Prioritätenliste, vorgelegt. Grundschule Hohne: 125 000 Euro, Intrup: 110 000 Euro, Stadtfeldmark: 100 000 Euro, Stadt/Astrid-Lindgren-Schule: 165 000 Euro. Macht zusammen knapp 500 000 Euro.

In Stadtfeldmark werden Schüler wohl noch bis zum nächsten Jahr mit stinkenden Klos leben müssen. Das findet Schulleiterin Gudrun Heemann („Das ist einfach unhygienisch“) nicht gut. Sie hatte gehofft, dass ihre Schule früher an die Reihe kommt.

Wie das Ganze finanziert werden soll? Die Verwaltung erwartet einen positiven Jahresabschluss 2011. Aus dem Überschuss werden Rückstellungen gebildet. Dann kann die erste Maßnahme (in Hohne) angegangen werden.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/An-der-Grundschule-Hohne-soll-der-Anfang-gemacht-werden-Halbe-Million-Euro-fuer-Toiletten

 

 

 Vorlesewettbewerb für Grundschüler

 

Di., 24.04.2012

 

Der große Tag der kleinen Profis

   

Lengerich -

Jedes Wort und jeder Satz sitzt, da gibt‘s kein Stottern und kein „Äääh“. Beim Vorlesewettbewerb für Viertklässler zeigten die Finalisten am Montag in der Stadtbücherei Lengerich tolle Leistungen.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

 

Das, was die elf Viertklässler da am Montagvormittag boten, machte einen ziemlich professionellen Eindruck. Zum Finale des Vorlesewettbewerbs der Stadtbücherei waren sie angetreten. Und Ulrike Höhenberger-Henze, stellvertretende Bürgermeisterin und Jury-Mitglied, sowie Büchereileiterin Kerstin Austrup betonten im Vorfeld, dass zur Nervosität kein Grund bestehe, selbst wenn einmal ein Fehler unterlaufe. Von denen gab es anschließend allerdings kaum welche zu hören. Vielmehr folgten Auftritte, die teilweise fast so wirkten, als ob auf der kleinen Bühne „große“ Autoren  Platz genommen hätten.

Es wurde nicht heruntergeleiert oder heruntergerast, sondern im angemessenen Tempo vorgetragen, es wurde deutlich gesprochen statt genuschelt, die Sätze wurden mit Gestik angereichert und der freundliche Blick ins Publikum zwischen den Zeilen gewagt. Das alles pro Starter zwei Minuten lang. Der Text war vorgegeben, es galt aus Paul Maars „Lippels Traum“ vorzulesen.

Am Ende, so Höhenberger-Henze, gab es ein äußerst knappes Ergebnis. Am besten, befanden sie und ihre Jury-Kollegen Jörg Hesselmann und Helmut Knispel, hatte Julius Wenning von der Grundschule Hohne den spannenden  Wettbewerb bewältigt. Den zweiten Platz teilten sich Moritz Aufderhaar (Hohne) und Marie Sparenberg (Stadtfeldmark). Alle drei erhielten neben Urkunden auch noch Buchgutscheine als Lohn für die gelungenen Auftritte. Die anderen acht Finalisten freuten sich über Urkunden und über viel Applaus von Mitschülern und Lehrern.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Vorlesewettbewerb-fuer-Grundschueler-Der-grosse-Tag-der-kleinen-Profis

 

 

Ausstellung in der Stadtsparkasse

 

Di., 20.03.2012

 

Viele Ideen für „Europa und Du“

 

Lengerich -

Europa im Schuhkarton – eine von vielen Ideen, die an den Lengericher Schulen zum Thema Europa entwickelt worden sind. die Ergebnisse werden jetzt in einer Ausstellung gezeigt. 

Europa im Schuhkarton. Das passt, wenn man immer ein Land in eine Schachtel packt. Wem das nicht schmeckt, sollte sich vielleicht über ein Rezeptbuch der alten Welt nähern. Da wird so manches einfach auf der Zunge zergehen. Für die nüchternen Praktiker gibt´s die Übersichtskarte mit Flaggen, Ländernamen und Hauptstädten. „Europa und Du“, selten ist es so einfach gewesen, sich dem heimatlichen Kontinent auf Wissen vermittelnde Art zu nähern.

Der Titel der Ausstellung ist gleichsam Programm. Vier Wochen haben sich Kinder und Jugendliche aller Lengericher Schulen mit „Europa und Du“ befasst. Herausgekommen ist eine Ausstellung, die ein Spiegelbild der Vielfalt des Kontinent ist.

Dass Europa mehr ist als Namen und Flaggen, versteht sich von selbst. Dazu gehören Künstler, deren teils epochale Werke weltweit Aufmerksamkeit erregt haben. Es ist ein Kontinent, dessen Gedichte die Herzen vieler Menschen bewegen. Es sind Märchen, deren sich die Schülerinnen und Schüler unter dem Aspekt des nationalen Vergleichs angenommen haben – und auf erstaunlich viele Parallelen in den verschiedenen Kulturen gestoßen sind.

Leichter gelingt dem einen oder anderen die Annäherung an „Europa und Du“ vielleicht auf spielerischen Wege. Voilà – ein Brettspiel steht für die Kulturreise durch Europa bereit, entwickelt von Schülern und mit einfachen Regeln versehen.

„Es ist einmalig, dass alle Lengericher Schulen mitgemacht haben“, freut sich Ulrike Höhenberger-Henze bei der offiziellen Ausstellungseröffnung. Von den Grundschulen bis zum Berufskolleg sind alle dabei. Allerdings haben die Berufsschüler die Vorsitzende des Liko-Teams (Lese- und Informationskompetenz) und ihre Mitorganisatoren etwas ausgebremst. „Die angekündigte Podiumsdiskussion zum Thema „Türkei“ hat bereits stattgefunden“, bedauert sie. Ein kleiner Trost: Für die Schule soll dieser Diskussionsabend zur Integration der Türken in Lengerich und Europa viel gebracht haben.

Bis zum 30. März sind die vielen umgesetzten Ideen zum Thema „Europa und Du“ an folgenden Orten in der Stadt zu entdecken: Stadtbücherei, Stadtsparkasse (Hauptstelle und Hohne), Schuhhaus Neyer, Weinhaus Thiele am Kirchplatz, Woll- und Stofftruhe Müller, Sporthaus Dierker, Buchhandlung Oberhellmann.

 

Von Michael Baar

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Ausstellung-in-der-Stadtsparkasse-Viele-Ideen-fuer-Europa-und-Du

 

 

„Floh“ hilft Lesen lernen

 

 

Förder-Training an der Grundschule Hohne baut ohne Druck Kompetenz auf

  

Ein Lesefitness-Training hat jetzt an der Grundschule Hohne stattgefunden. Grund ist nach Angaben der Schule, dass die Lesekompetenz als zentrale Kompetenz gesehen werde, auf der alle anderen Bereich fußen. Dieser Basis-Kursus sei durch die Stiftung für Bildung, Kunst und Kultur ermöglicht worden.

Beim „Floh“ genannten Lesefitness-Training diene der momentane Leistungsstand jedes Kindes als Orientierungspunkt. Von dort werde, ohne Leistungsdruck, die individuelle Leseleistung kontinuierlich gesteigert. Für die Mädchen und Jungen eine Erkenntnis, dass man Lesen genauso trainieren kann wie Rad fahren, schreibt die Schule. Rad fahren sei zuerst mühsam, aber nur solange, bis man das Gleichgewicht halten kann. Auch Lesen sei zunächst mühsam, solange, bis man ganze Wortbilder in seinem Gedächtnis gespeichert hat und so blitzschnell wiedererkennen kann. Abgesehen davon, dass die Schüler durch die Förderung in ganz besonderer Weise zum Lesen motiviert werden, bekommen die Lehrkräfte einen individuellen Einblick über die in der Klasse bestehenden unterschiedlichen Leseleistungen. Laut Bericht eine unabdingbare Voraussetzung für eine weitere erfolgreiche individuelle Förderung. Für ein entspanntes Leseklima sorge das Ausfüllen der Checkhefte. Die Eintragungen in dieses „Lesetagebuch“ sollen regelmäßig erfolgen. Durch das Eintragen der bei den Checks erreichten Punkte entsteht eine Kurve, die den Kindern das Ansteigen ihrer Leseleistung vor Augen führe. Die Schule betont, dass auch die Eltern ihre Kinder bei der Leseerziehung unterstützen können. Beispielsweise durch die Verfügbarkeit geeigneten Lesematerials sowie der Würdigung seiner Lesefortschritte durch die Eltern. Dass dem Lesen Zeit eingeräumt werden müsse, sei wohl selbstverständlich. Die Eltern werden gebeten, ihrem Kind täglich fünf bis zehn Minuten beim Vorlesen zuzuhören. Das werde von den Eltern durch eine Unterschrift dokumentiert. Zudem erkennen sie die Lesefortschritte ihres Kindes. Als besondere Motivation, zu Hause zu lesen, hat sich das Ausfüllen des Klassenposters mit Lesezetteln durch die Kinder bewährt. Beispielsweise wird so gemeinsam eine Wiese mit „Leben“ gefüllt. Die Kinder vergleichen sich nicht untereinander, sondern erkennen ihre eigenen Fortschritte und bauen darauf auf, hat das Kollegium erkannt. Außerdem werden die Checks nicht benotet. Herausgestellt habe sich, dass bei Schulklassen, die in zwei aufeinander folgenden Schuljahren beim Lesefitness-Training mitgemacht haben, sich der individuelle Erfolg jedes einzelnen Kindes und seine Lesemotivation auch für Bücher deutlich steigert. Die Checks (jeweils Leseverständnis und Lesetempo) werden in monatlichem Abstand durchgeführt. Die jeweils altersgemäße Ausgabe der Schul-Jugendzeitschrift „Floh!“ bildet mit ihren unterschiedlichen Textformen die Leseplattform des Trainings. Ideal sei es, dass die Stiftung an der Grundschule Hohne jeweils drei Kindern pro Klasse den Bezug der „Floh!“-Hefte ermöglicht habe. Diese Kinder bringen ihre Lektüre mit in die Klasse, so dass alle davon profitieren.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Floh-hilft-Lesen-lernen-Foerder-Training-an-der-Grundschule-Hohne-baut-ohne-Druck-Kompetenz-auf 

 

 

 

Theaterprojekt an der Grundschule Hohne hat Sprachförderung zum Ziel

 

23.02.2012

 

Spielerisch Deutsch lernen

 
Theaterprojekt Februar 2012 Grundschule Hohne

Ein komplettes Theaterstück haben 16 Mädchen und Jungen der Grundschule Hohne zusammen mit der Theaterpädagogin Marianne Gorissen entwickelt und dann für Mitschüler und Eltern aufgeführt.

 

Gibt es ein Mittel gegen Monster, Geister und Vampire? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Theaterprojekts an der Grundschule Hohne. Um Monster, Geister oder Vampire zu vertreiben, musst du lachen, kichern oder kräftig pupsen. Dies ist zumindest die Empfehlung der Schauspieler des  Theaterprojektes der Grundschule Hohne.

Zum wiederholten Male startete am Freitag, 10. Februar, ein Theaterprojekt mit dem Ziel „Sprachförderung“. Dieses Projekt wird durch die Stiftung für Bildung, Kunst und Kultur in Lengerich finanziert und soll Kindern mit Migrationshintergrund die Möglichkeit geben, auf spielerische Weise die deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern.

Aus jeder Klasse durften zwei Kinder teilnehmen. Die Theaterpädagogin Frau Marianne Gorissen entwickelte in fünf Tagen mit 16 Kindern ein komplettes eigenes Stück. Am Anfang der Proben standen Kennlernspiele und gezielte Sprechübungen. Gleichzeitig durften die Kinder aber auch schon Monster, Gespenster und andere Gestalten zunächst malen und ihnen dann bestimmte Eigenschaften zuordnen. Den meisten Akteuren fiel zunächst gar nicht auf, dass sie das eigentliche Stück schon mitgestalteten. Aus Improvisationsspielen entstanden nach und nach kleine Szenen für das Stück.

Passend zum Karneval wurde das Theaterstück  an Weiberfastnacht vor den Eltern und der ganzen Schule aufgeführt. Vor dem selbst gestalteten Bühnenbild inszenierten die Kinder eine Geschichte, die in einer Monsterschule und einer ganz normalen Schule spielte. Die Zuschauer lachten über vegetarische Vampire, fürchteten sich vor der Grusellehrerin Frau Böse, schmunzelten über den kleinen Ritter und atmeten erleichtert auf, als die Turmuhr wieder repariert war und der Spuk ein Ende hatte. Zum Abschluss trug die Theatergruppe sehr gestenreich das Gedicht „Was man gegen Gespenster machen kann“ von Helge May vor. Die kleinen Schauspieler waren mit großer Freude bei der Aufführung dabei. Kein Wunder also, dass das begeisterte Publikum eine Zugabe forderte.

Das Theaterprojekt an der Grundschule Hohne ist ein ausgezeichnetes Beispiel für gelungene, moderne Sprachförderung. In diesem Rahmen fällt es den Kindern leichter, sich auf die Herausforderungen der deutschen Sprache einzulassen - und es macht auch noch riesigen Spaß.

 

 

Arbeitsgemeinschaft Heimatverein und Grundschule Hohne

 

09.02.2012

 

Wenn Kinder spinnen 

Wenn die Spinnräder im Heimathaus surren und Kinder dahinter sitzen – dann ist es die Arbeitsgemeinschaft von Heimatverein und Grundschule Hohne.
Zusammen mit drei Mitschülerinnen nehmen seit Beginn des Schuljahres Shanea Kablau und Alischa Monger an der Spinn-AG teil. Im Rahmen des Nachmittagsangebots an der Grundschule Hohne ist diese Arbeitsgemeinschaft vom Heimatverein auf die Beine gestellt worden.

Shanea und Alischa haben sich so sehr von der Technik der alten Handwerkskunst begeistern lassen, dass sie zusätzlich alle zwei Wochen am Freitagnachmittag nach einem anstrengenden Unterrichtstag ins Heimathaus kommen, um mit Frauen aus der Spinngruppe ihre Fertigkeiten zu vertiefen, teilt der Verein mit.

Für Shanea und Alischa ist das Spinnen neben Einradfahren, Reiten, Malen und Singen ein weiteres Hobby, das ihnen sichtlich Freude bereitet. „Es ist für uns ein schönes Erlebnis zu sehen, wie durch das Drehen des Spinnrades aus einem Wollknäuel ein Faden entsteht“, beschreiben die beiden ihre Begeisterung für das Spinnen.

Waltraud Koller, die als Vorsitzende der Spinngruppe das Interesse der Mädchen geweckt hat und fördert, freut sich zusammen mit dem jungen Nachwuchs in alter Tradition vor der Herdfeuerstelle im Heimathaus zu spinnen. Mit kleinen Tipps und der ein oder anderen Aufmunterung – wenn es mal nicht so gut klappt – hält sie die Mädchen bei Laune, sodass die Übungsstunde wie im Flug vergeht.

Am liebsten würden alle Mitglieder der Schulgruppe freitags ins Heimathaus kommen, aber bei einigen ist der Terminplan zu prall gefüllt. Für Shanea und Alischa wird es bald darum gehen, über das Spinnen hinaus auch das Zwirnen zu erlernen. Beide können es kaum erwarten, wenn es dann darum geht, mehrere Fäden zu einem Garn zu verdrehen.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Arbeitsgemeinschaft-Heimatverein-und-Grundschule-Hohne-Wenn-Kinder-spinnen 

 

Ein Koffer voller Bücher

 
Lengerich - Mucksmäuschenstill war es, als Wolfram Hänel in mehreren altersangepassten Lesungen Schülerinnen und Schülern der Grundschule Hohne aus seinen Büchern vorlas. Aber auch belustigtes, lautes Lachen oder begeisterter Applaus schallte durch die Flure, heißt es im Bericht der Schule über die Veranstaltung.

Wie in jedem Jahr stand in der Adventszeit die „Leseprojektwoche“ an. Vorlesen in Kindergärten, vielfältiges Arbeiten zum Thema Lesen in den Klassen und eine Autorenlesung gehörten erneut zu den bewährten Eckpfeilern dieses Projekts. Dass es den Nikolaustag traf, begünstigte die auch mit Hänel-Buchseiten gefüllten „Nikolaus-Stiefel“ der

 

Der Hannoveraner Wolfram Hänel kam nicht im Nikolauskostüm und mit Rucksack und Rute, sondern mit einem großen Lederkoffer voller Bücher, um Kinder in allen Klassenstufen damit zu begeistern. 106 Bücher hat er geschrieben. Die meisten für Kinder, einige für Jugendliche und eines für Erwachsene - da fand auch der Rest der Familie Lesestoff für einige Zeit.

Aus zwei Büchern las Hänel jeweils vor. Dabei erzeugte das Bilderbuch „Paul macht Kopfstand“ für alle Altersstufen völlig unterschiedliche Bilder in den Köpfen und Botschaften zum Nachdenken. Denn Wolfram Hänel las aus seinem Manuskript, das sich im gelesenen Text ein wenig vom Bilderbuchtext unterschied.

Das zweite vorgestellte und in Teilen gelesene Buch fiel, je nach Klassenstufe, anders aus. „Gänsehaut“ gab es inklusive, und das „nur“ durch das gelesene Wort.

Wolfram Hänel zu hören, aber auch zahllose Fragen stellen, war den Kindern genauso wichtig wie dem Autor, der dafür eine „Fragezeit“ eingerichtet hatte. „Wie lange schreibst Du schon?“, fragte Emely aus der 2. Klasse. „Woher kommen Deine Ideen?“ „Wie lange brauchst Du für ein Buch?“ „Hast Du auch einen Hund?“ „Wie alt warst Du bei Deinem ersten Buch?“

Kristin aus der 1. Klasse, die als Geschwisterkind den Autor zum zweiten Mal an diesem Tag erlebte, nahm Wolfram Hänel manche Antwort ab. Der war immer wieder überrascht und sprachlos erfreut über seine junge, selbst ernannte Co-Moderatorin. Andere Kinder interessierten sich mehr für den Weg von der ersten Idee bis zum gedruckten Buch. Das führte zu Fachsimpeleien über Verlage, Auflagen von Büchern, Größe von Druckmaschinen und dem Einkommen von Buchautoren. „ Du bist doch reich!“, sagte Tobi, „reich an Fantasie!“ Da hatte er wohl Recht.

Wie im vergangenen Jahr hatten in den Klassen 3 auch die Eltern Gelegenheit, den Autor kennen zu lernen und eine Vorlesestunde zu genießen. Dafür fand für diese Gruppe eine Nachmittagslesung statt. Trotz der ungewohnten Unterrichtszeit waren alle Sitzgelegenheiten vergeben und die Erwachsenen hörten genauso gespannt zu wie die Kinder.

Diese profitierten im Anschluss an die kurzweilige Lesung vom vielfältigen Bücherverkauf zu Sonderpreisen. Eine persönliche Widmung war neben der Autogrammkarte, die es vorher schon für jedes Kind gab, selbstverständlich. „Los Mama, nicht quatschen, lass uns gehen, ich muss noch in meinem neuen Buch lesen“, mahnten hochzufrieden manche Kinder und zogen an den Jackenärmeln in Richtung Ausgang.

 

12 · 12 · 11

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1816245_Ein_Koffer_voller_Buecher.html 

Kostenlos eine Extraportion Vitamine

 

LEngerich/Tecklenburger Land - 160 Kilogramm jede Woche, sechs Schulen auf dem Tourenplan, hunderte Schüler, die täglich Obst futtern, und inzwischen sechs Menschen mit Behinderungen, die regelmäßig mit diesem Projekt beschäftigt sind: Das EU-Schulobstprogramm NRW läuft in Lengerich und Tecklenburg erfolgreich. Eine tolle Kooperation zwischen der Grundschule Hohne, den vier Tecklenburger Grundschulen, seit den Sommerferien auch der Astrid-Lindgren-Schule und den Ledder Werkstätten (LeWe) als Lieferant ist entstanden. Das geht aus einer Mitteilung der Ledder Werkstätten hervor. Darin heißt es:

Montagmorgen am Visavis Samocca, dem Laden der Werkstatt an der Wielandstraße in Lengerich: Luzie Werning und Frank Hilbich rollen mit dem Bulli vors Geschäft. Sechs schwere Kisten, prall gefüllt mit Obst der Saison, haben Brigitte Rottmann und Monika Mau schon vorsortiert. Gemeinsam wird alles in den Bulli gepackt und dann geht´s auch schon los, zur Grundschule Hohne. Das zweite Fahrerteam bilden Helmut Grötsch und Dieter Höckenschnieder; alle sechs haben eine psychische Behinderung. Dass die sechs Schulen zu festgelegten Wochentagen ihr Obst bekommen, ist ihr Auftrag.

Inzwischen ist der LeWe-Bulli in Hohne angekommen. Brigitte Rottmann, Luzie Werning und Frank Hilbich laden die Kisten ab. In der Grundschulküche im Untergeschoss warten schon Dagmar Kipp, Gisela Schenke, Birgit Driemeier-Kienemann und Ben Wenning. Sie gehören zu den rund 20 Eltern, die Woche für Woche das Obst putzen und mundgerecht schnippeln, damit es die Schüler klassenweise abholen können. Verstärkung wäre nicht schlecht, denn die Eltern organisieren diesen Part selbst. „Die Kinder nehmen die Aktion gut an. Für einige war Kohlrabi unbekannt, einige hatten noch nie eine Kiwi probiert“, berichtet Gisela Marstatt-Stienecker. Die kommissarische Leiterin freut sich, dass die Schulobst-Aktion für dieses Schuljahr gesichert ist.

Mittwochmorgen und der rote Bulli der LeWe-Betriebsstätte Kipp ist wieder unterwegs: neun Kilo Obst für die Astrid-Lindgren-Schule. Förderschulrektorin Renate Tanner verspricht sich einen Lerneffekt in Sachen gesunde Ernährung. Obst sei für einige schon eine neue Erfahrung, sagt sie. Ihre Referendarin, Christine Riedel, nickt. Sie kümmert sich um die pädagogische Begleitung des Projekts.

Das Schnippeln selbst übernehmen hier junge Leute aus berufsvorbereitenden Maßnahmen der Kreishandwerkerschaft, womit ein weiterer positiver Effekt genannt wäre. Hauswirtschaftsmeisterin Gabriele Eggert und die jungen Frauen bereiten das Obst für die 87 Schüler im Primarbereich vor.

In Hohne profitieren fast 200 Kinder von der Aktion.

Neun Kilogramm pro Woche in Leeden, jeweils fünf Kilo in Ledde und Brochterbeck sowie zwei Kilo in Tecklenburg - immer dienstags fährt der Bulli Tecklenburgs Grundschulen an. Dort organisiert der Sportverein BSV Leeden/Ledde die Angebote „Verlässliche Schulzeit“ (8 bis 13 Uhr) und „13 Plus“ (bis 16 Uhr) und lässt vom Werkstatt-Team liefern.

Das Obst beziehen die LeWe vom Großhändler Naturkost West in Duisburg, wohin die Einrichtung auch Obst und Gemüse aus eigenem Bioland-Anbau liefert. Möglichst regionales und saisonales Obst und Gemüse sollen Schüler von der ersten Klasse an bekommen, schreibt das Förderprogramm vor.

Täglich Obst zu essen - gesunde Ernährung soll früh Gewohnheit werden und ganz nebenbei erleben die Schüler regelmäßig Menschen mit Behinderungen als zuverlässige, freundliche Lieferanten. Das Netzwerk ist ein Gewinn.

 

 30.10.2011

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/tecklenburg/1755833_Kostenlos_eine_Extraportion_Vitamine.html

 

 

Lampenfieber legt sich schnell

 
Lengerich - Cafeteria, Basar und musikalische Darbietungen erfreuten die zahlreichen Gäste. „Oh, ich bin ja so aufgeregt“, flüstert Lukas und strahlt dennoch über das ganze Gesicht. Lampenfieber hatten auch alle anderen Mädchen und Jungen der Grundschule Hohne. Alle waren mit ihren Klassen in der adventlich geschmückten und mit Zuschauern prall gefüllten Turnhalle bei Aufführungen mit dabei.


Beim adventlichen Schulfest trugen sie selbst geschriebene Gedichte und Lieder vor, führten kleine szenische Darstellungen auf, lasen plattdeutsche Verse und glänzten mit einer Einradvorführung. Auch die außerschulischen Partner stellten sich musikalisch vor. Zarte Gitarrenklänge der Gruppen von Ursula Wiethaup, die Hohner Goldkehlchen unter der Leitung von Petra Weymann und die Melodika-Gruppen von Petra Kipp versetzten das Publikum in vorweihnachtliche Stimmung.

Zwischen den Aufführungen gab es für die Gäste Zeit, sich in der Cafeteria zu stärken. Das Gedränge und weihnachtliche Lieder, die Lale auf ihrer Melodika zur Unterhaltung spielte, rundeten das Weihnachtsmarktflair ab. Schnell vergriffen waren die kleine Geschenke, Spiele oder Dekoartikel, die die Kinder in ihren Klassen erstellt hatten und auf dem Weihnachtsbasar anboten. Dabei wechselte sich Gesticktes mit Bastelarbeiten aus Ton, Holz, Gips oder Naturmaterialien ab.

Die Elternschaft mit Unterstützung des Fördervereins bot selbst gemachte Adventskränze und Gestecke an. Jede Klasse wurde mit einem eigens für sie erstellten Kranz ausgestattet. Der im vergangenen Jahr von der Schule gestaltete immerwährende Kalender konnte ebenfalls erworben werden. Eine festlich geschmückte Schule lud zum Klönen, Schauen und Verweilen ein, schreibt die Schulleitung in ihrem Bericht.

Ein besonderer Dank spricht sie vor allem der Hohner Elternschaft und dem Förderverein der Schule aus, ohne deren tatkräftige Unterstützung beim Backen, Schmücken, Auf- und Abbauen und Organisieren der Cafeteria und so mach anderer „Kleinigkeit“ so eine Veranstaltung für über 800 Besucher nicht möglich wäre. „Es hat alles gut geklappt, ich habe mir eine Trommel gekauft“, freute sich Gina und geht zufrieden und laut trommelnd mit ihren Eltern nach Hause.

 

01 · 12 · 11

 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1804774_Lampenfieber_legt_sich_schnell.html

 

 

Mit Herzklopfen zur Schule

 

Lengerich/Lienen/Ladbergen/Tecklenburg - Gestern war der große Tag für I-Männchen. Der erste Schultag stand an. Schwer bepackt mit Tornistern und Schultüten betraten insgesamt 421 Mädchen und Jungen in Lengerich, Lienen, Ladbergen und Tecklenburg die Grundschulen, oft begleitet von Mama, Papa, Oma, Opa, Onkel und Tante.

 

Die einzelnen Schulen hatten sich eine Menge zur Begrüßung einfallen lassen. Es wurde Theater gespielt oder gesungen. Eltern und Verwandtschaft durften an Kuchen-Büfetts die Zeit genießen, während die Kinder in den Klassen Informationen zum Unterricht und Stundenpläne erhielten.

Gegenüber dem vergangenen Jahr gab es eine Zuwachs um 13 Neu-Einschulungen. Lengerich hat ein Plus von sechs aufzuweisen. In Tecklenburg stieg die Zahl um acht. Lienen hat acht mehr Schülerinnen und Schüler und Kattenvenne drei. Nur in Ladbergen sank die Zahl von 61 auf 49. Während in den Grundschulen Lengerich, Lienen und Ladbergen die ersten Klassen zweizügig sind, werden sie in den Schulstandorten Kattenvenne, Tecklenburg, Leeden, Ledde und Brochterbeck einzügig geführt.

VON DETLEF DOWIDAT, LENGERICH
 
 
08 · 09 · 11
 

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/lengerich/1683399_Mit_Herzklopfen_zur_Schule.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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