Presseberichte aus dem Schuljahr 2013 / 2014

 

 

Alle auf dieser Seite stehenden Presseberichte stammen von den Westfälischen Nachrichten!

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de (Lokalteil: Kreis Steinfurt - Lengerich)


 

Di., 15.07.2014

 

Offene Türen in Hohne

Brückenbau und Mathe-Knobeleien

 

Vorführungen in der Grundschule Hohne kommen bei Eltern und angehenden Schülern gut an.

Vorführungen in der Grundschule Hohne kommen bei Eltern und angehenden Schülern gut an.

 

Lengerich - 

Gutes Wetter ließ während des Tags der offenen Tür an der Grundschule Hohne viele derzeitige und künftige Eltern genauso wie außerschulische Partner zur Schule strömen.

Es ging um Fragen nach dem Unterricht, Mathe-Knobeleien rund um das Möbius-Band, Englisch mit Erstklässlern, wissenschaftlichen Unterricht zum Brücken bauen im Sachunterricht mit Zweitklässlern oder um Theater spielen mit Marianne.

Eltern und Großeltern sehen gern mal die Lehrerin im Unterricht oder verfolgen die Angebote der Musikschule auch „live“ mit. Auch die offene Ganztagsschule fand viel Zulauf von Kindern und Eltern.

Interessiert waren aber auch viele angehende Schulkinder aus den umliegenden Kindergärten.

Begonnen, so die Schule weiter, wurde der Vormittag gemeinsam mit Eingangsliedern durch den Schulchor. Es folgte ein lustiges Handpuppenstück mit selbst genähten Sockentieren der scheidenden Klasse 4a. Viel Applaus gab es bei der Einradvorführung zu einem selbst komponierten Stück. Marion Alich, Lehrerin dieser Arbeitsgemeinschaft, hatte den Beitrag geschrieben.

Pausen mit vielen Möglichkeiten, sich mit anderen aus der Schulgemeinde zu unterhalten und sich dabei in der Cafeteria beköstigen zu lassen, wechselten sich mit kurzen Unterrichtsstunden ab, so dass der Vormittag viel zu schnell vorbei ging.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/1653652-Offene-Tueren-in-Hohne-Brueckenbau-und-Mathe-Knobeleien


Do., 12.06.2014

 

Grundschule Hohne: Kinder nehmen an einem Verkehrsprojekt teil

Mit Geschick und viel Spaß

 

Polizeibeamte schauten genau zu, wie sich die Kinder beim Geschicklichkeitswettbewerb mit dem Fahrrad bewährten.

Polizeibeamte schauten genau zu, wie sich die Kinder beim Geschicklichkeitswettbewerb mit dem Fahrrad bewährten. Foto: privat

 

 

Lengerich - 

„Förderung der Wahrnehmung und der motorischen Fähigkeiten“, das Motto des Verkehrsprojektes an der Grundschule Hohne klang in diesem Jahr etwas sperrig. Die Kinder dürfte es kaum gestört haben, wurde ihnen doch eine Menge geboten.

In altersgemischten Gruppen gingen sie an den Start, um sich beim Fahrrad- und Rollertraining zu testen, beim Skateboard- und Inlinerfahren. Besonders das Fahren in einem Rollstuhl (in Zusammenarbeit mit der Schule in der Widum) wurde mit regelrechter Begeisterung wahrgenommen, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Dabei stand neben dem Spaß an der Bewegung auch die Förderung der Wahrnehmung, der Konzentration, der motorischen Fähigkeiten sowie der Geschicklichkeit im Vordergrund. Letzteres wurde besonders bei einem Geschicklichkeitswettbewerb gefordert, einem Parcours für Fahrräder. Die Besten bei den Mädchen waren Jette Hannig (1. Platz, 4b), Carina Utlaut (2. Platz, 4b) und Sophie Koers (3. Platz, 4b) und bei den Jungen Luis Beckmann (1. Platz, 4a), Alim Gün (2. Platz, 4a) und Denis Kockaya (3. Platz, 4b). Sie erhielten jeweils einen Pokal.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/1599169-Grundschule-Hohne-Kinder-nehmen-an-einem-Verkehrsprojekt-teil-Mit-Geschick-und-viel-Spass


 Fr., 06.06.2014

 

Rotarier spendieren der Grundschule Hohne Lesestoff

Angesagte Lektüre

 

„Der schwarze Nebel“ und „Appetit auf Blutorangen“ sind die beiden Bücher, der der Rotary Club Tecklenburger Land der Grundschule Hohne gespendet hat. Darüber freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch Gisela Marstatt-Stienecker (links), Angelika Steinborn und Dr. Konrad Twiehaus, der sie Lektüre überreicht hat.

„Der schwarze Nebel“ und „Appetit auf Blutorangen“ sind die beiden Bücher, der der Rotary Club Tecklenburger Land der Grundschule Hohne gespendet hat. Darüber freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch Gisela Marstatt-Stienecker (links), Angelika Steinborn und Dr. Konrad Twiehaus, der sie Lektüre überreicht hat. Foto: Michael Baar

 

 Lengerich - 

„Sehr spannend“ findet Angelika Steinborn das Buch „Der schwarze Nebel“. Das hat die Lehrerin bei einer ersten Leseprobe festgestellt. Ob das stimmt, werden die Drittklässler der Grundschule Hohne in den nächsten Wochen nachlesen. Vom Rotary Club Tecklenburger Land erhält jedes Kind dieser Jahrgangsstufe ein Exemplar des Buches von Guido Kasmann.

Von Michael Baar

 

 

Damit nicht genug, die Rotarier spendieren der Schule noch einen Klassensatz des Buches „Appetit auf Blutorangen“ für die Schulbücherei. Beide Bücher hat Guido Kasmann geschrieben, ein laut Angelika Steinborn „zur Zeit angesagter Autor“. Dass die Schule von den Rotariern Bücher gespendet bekommt, die selbst ausgesucht worden sind, freut Schulleiterin Gisela Marstatt-Stienecker.

Die Zusammenarbeit mit dem Club besteht schon viele Jahre. „Lesen lernen – leben lernen“ nennt Dr. Konrad Twiehaus das Motto, unter dem die Förderung steht. Bedauerlich findet er es, dass „nicht immer alle Schulen diese Unterstützung wünschen“. Die Grundschule Hohne bilde da eine positive Ausnahme.

Mit den Büchern soll es nicht getan sein. Im Dezember, so erzählt Angelika Steinborn, wird Autor Guido Kasmann zu zwei Lesungen an den Schrägweg kommen. Wobei, „Lesungen im eigentlichen Sinn sind das nicht“, berichtet sie von einem Gespräch mit dem gebürtigen Kölner. Es seien vielmehr Aufführungen mit Musik und Schauspiel.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/1585829-Rotarier-spendieren-der-Grundschule-Hohne-Lesestoff-Angesagte-Lektuere


Fr., 16.05.2014

 

Spiel- und Sportfest in Hohne

Mit dem "Spica" schnell im Kreis drehen

 

Die neuen Spielgeräte sorgten für ungewöhnliche Herausforderungen beim Spiel- und Sportfest.

 

Lengerich-

Nicht schnell genug konnte es einigen Kindern gehen. Sie wollten lieber jetzt als gleich die neuen Spielgeräte ausprobieren, die sich die Grundschule Hohne dank eines Sponsorenlaufes leisten konnte. Die Neuanschaffungen spielten eine wesentliche Rolle beim Spiel- und Sportfest, das vor kurzem stattfand.

Hatten die Kinder die Geräte direkt nach ihrem Aufbau nur nach in der "Schlange stehen" nutzen können, kam nun jeder schnell dran. Dabei galt für alle das Motte "Herausforderung".

Sich schnell im Kreis drehen und dabei noch eine Hand lösen, war zum Beispiel die schwierige Aufgabe beim "Spica". Das gelang den meisten Kindern, auch wenn sie sich zunäschst überwinden mussten, sich der schwierigen Aufgabe zu stellen. War das erst einmal geschafft, strahlten die Gesichter und ihre jeweiligen Helfer mit ihnen.

Erstmalig in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Gymnasium unterstützten neben Eltern auch Schüler der weiterführenden Schule, die eine Sporthelferausbildung haben, das Spiel- und Sportfest und die Bundesjugendspiele. Insgesamt gab es 24 Stationen, die von ihnen betreut wurden.

Bis mittags drehten, turnten, liefen, sprangen die Kinder auf dem perfekt vorbereiteten Hohner Sportplatz und dem Schulgelände, um anschließend zufrieden und ausgepowert den extrem sportlichen Schulvormittag zu beenden.

 


 

Mo., 12.05.2014

 

Schüler stellen aus

Lengerich hat viele Gesichter

 

„Gesichter einer Stadt“ ist das zehnte Projekt der Medienpartnerschaft Bibliothek und Schule. Vertreter aller Schulen waren bei der Eröffnung in der Stadtsparkasse.

„Gesichter einer Stadt“ ist das zehnte Projekt der Medienpartnerschaft Bibliothek und Schule. Vertreter aller Schulen waren bei der Eröffnung in der Stadtsparkasse. Foto: Erhard Kurlemann

 

 

Lengerich - 

Lengerich in seiner großen Vielfalt, das zeigt eine neue Ausstellung, die am Montag eröffnet worden ist. „Gesichter einer Stadt“ heißt sie. Gezeigt werden Arbeiten von Schülern

Von Erhard Kurlemann
 

„Ich bin überrascht, wie viele Aspekte dieses Thema hat.“ Ulrike Höhenberger-Henze von der Medienpartnerschaft Bibliothek und Schule freute sich, dass das Thema „Lengerich – Gesichter einer Stadt“ auf so große Resonanz gestoßen sei. Bei der Eröffnung der Ausstellung in der Stadtsparkasse begrüßte sie Vertreter aller Lengericher Schulen. Berufe in Lengerich, bekannte Menschen, Straßen- und Verkehrsschilder, einen Führer für Touristen in englischer Sprache, Brücken oder einfach Wasserflächen in Lengerich – die Schüler stellten vielfältige Gesichter ihrer Stadt zusammen. Ulrike Höhenberger-Henze dankte den Lehrern für die „wertvolle Schulzeit, die in das Projekt geflossen ist.“ Sie kündigte an, das nächste Projekt nach den Sommerferien so früh anzukündigen, dass „Zeit im Unterricht eingeplant werden kann.“ Ziel sei jeweils, die Lese- ind Informationskompetenz bei den Kindern und Jugendlichen zu steigern.

Die Ausstellung ist in der Stadtbücherei und in der Stadtsparkasse zu sehen; die Ergebnisse der Grundschule Hohne werden in der Filiale der Bank an der Lienener Straße gezeigt. Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai zu sehen.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Schueler-stellen-aus-Lengerich-hat-viele-Gesichter

 


 

Di., 11.02.2014

 

Grundschule Hohne: Kinder bekommen für spannendes Theaterstück tosenden Applaus

Der Mut zur Wahrheit

 

Hand in Hand präsentierten sich einige der jungen Schauspielertruppe dem Publikum. Für die Aufführung des Stückes "Helden" gab es viel Beifall.

 

 

Lengerich-

"Habt ihr auch schon mal Mist gebaut und es nicht gesagt aus Angst vor Strafe?" Die 15 Kinder der Grundschule Hohne sind ehrlich: Sie alle kennen natürlich solche Situationen. Und was ist, wenn ein anderer dafür bestraft wird? Schweigt man dann immer noch? Diese Fragen spielten jetzt eine zentrale Rolle bei einem Theaterstück, das die Jungen und Mädchen an ihrer Schule aufführten.

Frei nach dem Kinderbuch "Helden" der Autorin Jutta Richter entwickelten die Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 unter Anleitung der Theaterpädagogin Marianne Gorissen eine Geschichte über Freundschaft und Verantwortung. Die Handlung wurde kurzerhand nach Lengerich verlegt.

Mit Hilfe neu angeschaffter Bühnenelemente, einer Leihgabe der Schule in der Widum und Stellwänden verwandelte sich die Turnhalle in ein mehrstöckiges Wohnhaus samt Feuerwehr, Polizei, Bäckerei und Krankenhaus in der Nachbarschaft. Nach vier Tagen intensiver Proben spielte die Theatergruppe ihr Stück vor der gesamten Schülerschaft, den Lehrern und eingeladenen Gästen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zu Beginn vertauscht eine vierköpfige Kinderbande ein Shampoo gegen Farbe. Als die arme Frau Schmidt vor Aufregung über ihre grünen Haare bei der Feuerwehr anruft, lachte das Publikum über den Streich. Doch die nächste Szene ist schon nicht mehr so harmlos: Die Kinder spielen mit Streichhölzern und verursachen so ungewollt einen Großbrand. Sie rennen weg und haben nur den einen Gedanken: Bloß nicht erwischt werden! Und bloß nichts verraten!

Das Publikum fiebert mit, während eine Polizistin die Zeugen befragt und schließlich den brummeligen Herrn Bommel als Feuerteufel verhaften will. Da erst fassen sich die vier Kinder ein Herz und gestehen Herrn Brommel die Wahrheit. Der belohnt ihre Ehrlichkeit, indem er sie nicht verrät. Und das Publikum belohnt die Leistung der jungen Schauspieler mit einem tosenden Schlussapplaus.

Bereits seit mehreren Jahren ermöglicht die Stiftung für Bildung, Kunst und Kultur an der Grundschule das Projekt "Theater mit Marianne", bei dem Kinder der verschiedenen Altersstufen durch das gemeinsame Theaterspiel in Sprache, Sozialverhalten und Selbstbewusstsein gefördert und gestärkt werden.

 

 


 

Fr., 07.02.2014

 

Plattdeutscher Lesewettbewerb hat begonnen

Jan und der Geldtransport

 

 Mit dem Lied vom „Kuckuck“ ist gestern der Lesewettbewerb an der Grundschule Hohne eröffnet worden. Anschließend haben sich die acht Mädchen und Jungen, die von Hans-Dieter Welp (links) und Reinhard Wiethölter (rechts) vorbereitet worden sind, der dreiköpfigen Jury gestellt. Bewertet haben Schulleiterin Gisela Marstatt-Stienecker (2. von links), Gerda Zirbes und Dr. Alois Thomes unter anderem Aussprache, Betonung und Lesetempo.

Mit dem Lied vom „Kuckuck“ ist gestern der Lesewettbewerb an der Grundschule Hohne eröffnet worden. Anschließend haben sich die acht Mädchen und Jungen, die von Hans-Dieter Welp (links) und Reinhard Wiethölter (rechts) vorbereitet worden sind, der dreiköpfigen Jury gestellt. Bewertet haben Schulleiterin Gisela Marstatt-Stienecker (2. von links), Gerda Zirbes und Dr. Alois Thomes unter anderem Aussprache, Betonung und Lesetempo. Foto: Michael Baar

 

 

Lengerich - 

„Jans sin Geldtransport noa de Spuorkasse“ ist am Donnerstagmorgen der „Renner“ an der Grundschule Hohne. Acht Kinder widmen sich nach und nach diesem plattdeutschen Erzählstück (Vetellsel) von Friedrich Ernst Hunsche.

Ihnen gegenüber sitzen drei Erwachsene, die die Ohren spitzen. Schulleiterin Gisela Marstatt-Stienecker, Dr. Alois Thomes (Vorsitzender des Heimatvereins) und Gerda Zirbes (eine Koryphäe der plattdeutschen Sprache) hören ganz genau hin. Dann vergeben sie Punkte. Ist richtig gelesen worden, war das Lesetempo in Ordnung, ist der Text gut betont worden und sind die schwierigen Wörter nicht zu Stolpersteinen geworden?

Pia Rehner, Wiebke Nowak, Hanna Rücker, Alisha Ventker, Tobi Stöppel, Finn Mahnke, Niclas Mumber (alle Klasse 4 a) und Carina Utlaut aus der 4 b sind von Hans-Dieter Welp und Reinhard Wiethölter auf diesen Tag vorbereitet worden. Ein Mal in der Woche wird an der Grundschule Platt küert.

Initiiert hat den Wettbewerb der Kreisheimatbund Steinfurt. Bis zum 12. Februar sollen die Schulsieger ermitteln werden. Am 20. März sollen dann im Kreishaus in Steinfurt die besten Plattdeutsch-Leser auf Kreisebene ermittelt werden.

„Ick küer Platt – Wir küert Platt“, unter diesem Slogan wird der Kreiswettbewerb heute an der Grundschule Stadtfeldmark fortgesetzt. Am Montag wird an der Grundschule Stadt gelesen, am Dienstag im Hannah-Arendt-Gymnasium. Wie in Hohne werden auch dort Eltern oder Großeltern als Zuhörer gern gesehen.

Wer als Gast Appetit auf die plattdeutsche Sprache bekommen sollte: Der Heimatverein plant eine zweite plattdeutsche Gruppe. „Für Jüngere“, präzisiert Hans-Dieter Welp. Treff im Heimathaus soll in den Abendstunden sein. „Die sind ja meistens berufstätig.“

 

(von Michael Baar)

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Plattdeutscher-Lesewettbewerb-hat-begonnen-Jan-und-der-Geldtransport


 

Fr., 24.01.2014

 

Grundschule Hohne investiert dank Eigeninitiative und Spenden in den Spielplatz

Kinder haben die Wahl

 

Welche Spielgeräte sollen es sein? Über diese Frage stimmten die Kinder der Grundschule Hohne ab.

 

LENGERICH. Es dürfte der Traum eines jeden Kindes sein: ein Haufen Geld, der fürs Spielen ausgegeben werden kann. Für die Mädchen und Jungen der Grundschule Hohne ist er wahr geworden. Teils dank zahlungsfreudiger Unterstützer, teils dank des eigenen Engagements.

 

Schon im Herbst veranstaltete die Grundschule einen Sponsorenlauf. Das erlaufene Geld sollte für neue Spielgeräte auf dem Schulgelände verwendet werden. An einem Freitagnachmittag gingen bei strömendem Regen fast alle Kinder an den Start, angespornt von Eltern, Großeltern und vielen weiteren Sponsoren.

 

Kurz darauf ergab eine Befragung, dass sich die Grundschüler von dem erlaufenen Geld den Kauf eines Gerätes mit vielseitigen Kletter- und Spielkombinationen wünschten. Einige Eltern und Lehrerinnen gingen zusammen mit Viktor Glück von der Stadt auf die Suche und trafen eine Vorauswahl. Die letzte Entscheidung sollten dann die Kinder fällen. Circa 7000 Euro standen zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung.

 

Doch dann folgte eine "wunderbare Geldvermehrung", wie es in einer Mitteilung der Schule heißt. Förderverein, Stadtverwaltung - auf dem Schulhof ist ein städtischer Spielplatz - und die Firma Dyckerhoff eröffneten durch ihre großzügige Unterstützung zusätzliche Perspektiven. Insgesamt waren es schließlich rund 11000 Euro, die für neue Spielgeräte investiert werden konnten.

 

Plakate mit Bildern verschiedener Gerätekombinationen wurden erstellt und aufgehängt. An einem weiteren Freitag wurde nach ausgiebiger Information und Klärung aller offenen Fragen ausgewählt. Jedes Kind hatte eine Stimme in Form eines Klebepunktes. Durch Mehrheitsentscheidung stellte sich heraus, was angeschafft werden soll.

 

Die favorisierten Geräte wurden bestellt, zwei kleinere sind inzwischen geliefert worden. Nun hoffen die Hohner Grundschulkinder auf mildes Wetter, damit der Start des ersten Aufbaus schon in der nächsten Woche geschehen kann. Auf das Großgerät müssen sie sich indes wegen langer Lieferzeiten noch ein paar Wochen "vorfreuen".

 


 

Sa., 14.12.2013

 

Buchautor besucht Grundschule

 

Lengerich-

Begeisterung hat offenbar kürzlich der Kinderbuchautor Simak Büchel mit seinem Besuch an der Grundschule Hohne ausgelöst. Ihm sei es gelungen, während seines Auftritts die Herzen der Jungen und Mädchen zu finden, heißt es in einer Pressemitteilung.

In seinem "Lebenskoffer", den Büchel mitgebracht hatte, hatte er unter anderem Fotos von seinen Reisen auf verschiedenen Kontinenten. Er berichtete von der Natur und ungewöhnlichen Tieren, aber auch von der Armut, unter der manche Menschen leiden, und das mit großen Gesten und viel Mimik. Dabei hatte er immer ein feines Ohr für jede Kinderäußerung, die er geschickt in seine "Vorstellung" einbaute.

Lange aus seinen Büchern vorgelesen hat Büchel zwar nicht, aber dafür sich und sein Leben lebendig vorgestellt, lautet das positive Fazit der Schule. Und Gelegenheit seine Geschichten zu lesen, hätten die Kinder in Zukunft ja immer noch genug.

 


 

Mo., 09.12.2013

 

Schulfest mit Adventsmarkt in Hohne

Fleißiges Üben hat sich gelohnt

Gut gemacht: Am Ende gibt es für die vielfältigen musikalischen Darbietungen Beifall. Das Schulfest in Hohne war gut besucht.

Gut gemacht: Am Ende gibt es für die vielfältigen musikalischen Darbietungen Beifall. Das Schulfest in Hohne war gut besucht.

 

Lengerich - 

Zum Teil heimlich, wie auch der Nikolaus und das Christkind es machen, waren auch an der Grundschule Hohne viele fleißige Helfer schon wochenlang vorher im Einsatz, damit das adventliche Schulfest wieder ein großer Erfolg wird.

 

Hatten alle Klassen fleißig gebastelt, getöpfert, genäht, gebacken oder gestickt, so konnte von jedem Kind eine Kleinigkeit ver- oder gekauft werden.

Die Eltern waren an zwei Tagen jeweils mehrere Stunden miteinander im Werkraum mit frischem Grün, Kerzen und unzähligen Dekoartikeln verschwunden, um frische Adventskränze oder -dekoartikel herzustellen.

Die fleißigen Mitarbeiter-Hände im Ganztag oder der verlässlichen Betreuung strickten, häkelten oder falteten sogar in ihrer Freizeit, um Zipfelmützen zu strick-filzen oder Flaschenverpackungen zu häkeln. Viele Eltern backten Torten und Kuchen, andere halfen in der Cafeteria.

Denn ein bisschen hektisch geht’s immer zu. Jedes Kind führt mindestens einmal etwas mit seiner Klasse auf – manche auch häufiger. Denn wer zusätzlich die Einrad-AG, die Plattdeutsch-AG, den Chor oder den Instrumentalunterricht besucht, möchte auch vor großem Publikum glänzen.

Großes Publikum – wenn alle Schulkinder mit ihren Geschwistern und Eltern kommen, teilweise ihre Großeltern mitbringen und auch die künftigen Schulkinder das Fest nutzen um die Schule kennen zu lernen, dann wird’s voll.

Dank eines großen Gebäudes mit festlich geschmückter Turnhalle und der vielen Helfer wird’s voll und gemütlich.

Drei Aufführungen von jeweils ungefähr 30 Minuten gab es während der dreistündigen Veranstaltung – souverän moderiert von Marion Alich. Die Kinder liefen zu Höchstform auf. Was in der Generalprobe noch nicht sicher war, gelang sehr zur Zufriedenheit ihrer engagierten Lehrerinnen und Lehrern.

Wer ein wenig Ruhe brauchte, ging zur Feuerschale und schaute, ob der Nikolaus um die Ecke bog. Der hat es leider in diesem Jahr nicht geschafft, aber fest versprochen, im nächsten Jahr andere Kinder warten zu lassen.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Schulfest-mit-Adventsmarkt-in-Hohne-Fleissiges-Ueben-hat-sich-gelohnt


 

Sa., 30.11.2013

 

Märchenhaftes Konzert für Grundschüler

Marie und ihr Nussknacker

 

 „Nussknacker und Mäusekönig“: Als Mechanicus Drosselmeier führt Frank Dukowski, begleitet vom Pindakaas Saxophon Quartett, die Grundschüler durch das märchenhafte Konzert.

„Nussknacker und Mäusekönig“: Als Mechanicus Drosselmeier führt Frank Dukowski, begleitet vom Pindakaas Saxophon Quartett, die Grundschüler durch das märchenhafte Konzert. Foto: Michael Baar

 

Lengerich. Ein märchenhaftes Konzert gab es in der Dreifachhalle für alle Grundschüler. „Nussknacker und Mäusekönig“ war es überschrieben. Frank Dukowski erzählte als Mechanicus Drosselmeier den Kindern die Geschichte des Mädchens Marie. Dazu spielte das Pindakaas Saxophon Quartett Melodien von Peter Tschaikowski, Robert Schumann und anderen Komponisten.

 

Von Michael Baar
 

Früher war alles besser? Nicht unbedingt, wie der Bürgermeister erzählt. Als Friedrich Prigge ein kleiner Junge war, ist er in der Vorweihnachtszeit mit der Schule nach Osnabrück gefahren. „Peterchens Mondfahrt“ hieß das Stück, das die Kinder gesehen haben.

Heute (also gestern) ist die Dreifachhalle das Ziel der Erst- bis Viertklässler der Grundschulen und der Astrid-Lindgren-Schule. „Nussknacker und Mäusekönig“ heißt das märchenhafte Konzert. Frank Dukowski erzählt als Mechanicus Drosselmeier den Kindern die Geschichte des Mädchens Marie. Dazu spielt das Pindakaas Saxophon Quartett Melodien von Peter Tschaikowski, Robert Schumann und anderen Komponisten.

Diese Mischung kommt bei den Mädchen und Jungen gut an. Aufgeregt verfolgen sie die Geschichte des Nussknackers, den Mechanicus Drosselmeier seiner Nichte Marie am Weihnachtsabend geschenkt hat.

Der hölzerne Kerl erwacht nachts zum Leben. Gemeinsam mit den Spielzeugsoldaten im Kinderzimmer von Marie will er den bösen Mäusekönig besiegen.

Die Musiker untermalen mit Saxofon, Klarinette, Oboe, Querflöte und weiteren Instrumenten die Erzählung. Die Melodien der klassischen Komponisten sind so bearbeitet worden, dass sie zum Fortgang der Erzählung passen, ohne ihre historische Quelle zu verwässern.

Bis zum Ende der Geschichte kann der Bürgermeister nicht bleiben, die Arbeit ruft. Den Kindern hat er aber noch erklärt, warum sie nicht nach Osnabrück oder Münster fahren müssen, um so eine Aufführung zu erleben. Stadt, Stadtsparkasse und Förderverein der Musikschule haben den Mechanicus und die Musiker verpflichtet für den Auftritt in Lengerich.

Dafür gibt´s spontan Beifall. Der schwillt fast auf Orkanstärke an, als Friedrich Prigge verrät, dass jedes Kind beim Verlassen der Dreifach-Sporthalle ein Geschenk erhalten wird.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Maerchenhaftes-Konzert-fuer-Grundschueler-Marie-und-ihr-Nussknacker


 

So., 20.10.2013

 

Rückenschule an der Grundschule Hohne

„Für die Socke in die Hocke“

 

 Zum Abschluss des Kurses erhielten die Kinder der Klasse 3a von Sonja Klatt und Praktikantin Anna Reuter in Anwesenheit von Sparkassendirektor Achim Glörfeld und Marketingleiterin Carmen Altevogt ihre Teilnahmeurkunden.

Zum Abschluss des Kurses erhielten die Kinder der Klasse 3a von Sonja Klatt und Praktikantin Anna Reuter in Anwesenheit von Sparkassendirektor Achim Glörfeld und Marketingleiterin Carmen Altevogt ihre Teilnahmeurkunden. Foto: privat

 

Lengerich - 

Mit gereimten Merksprüchen und Bewegungsangeboten rund um die Hauptfiguren Willi Wirbel und Kuno Krumm lernten 45 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Grundschule Hohne rückenfreundliche Verhaltensweisen.

 

„Bückst du dich nach deiner Socke, gehe dabei in die Hocke!“ Mit gereimten Merksprüchen und Bewegungsangeboten rund um die Hauptfiguren Willi Wirbel und Kuno Krumm lernten 45 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Grundschule Hohne rückenfreundliche Verhaltensweisen.

Die Kinder-Rückenschule umfasste jeweils acht Schulstunden und wurde von Physiotherapeutin Sonja Klatt geleitet. Die Mädchen und Jungen lernten die Grundbegriffe der anatomischen Wirbelsäule kennen und probierten verschiedene, den Rücken entlastende Sitzvarianten aus. Das teilt die Schule mit.

Mit Bewegungsspielen wurden Alltagsbewegungen nachempfunden, Geschicklichkeit und Koordination trainiert sowie rückenfreundliches Heben und Tragen veranschaulicht. Neben kindgerechten Dehn- und Kräftigungsübungen wurden Lockerungs- und Entspannungsübungen ausprobiert, die für einen gesunden Rücken wichtig sind. Die Stadtsparkasse Lengerich hatte den Rücken-Kursus gesponsert.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Rueckenschule-an-der-Grundschule-Hohne-Fuer-die-Socke-in-die-Hocke


 

Mo., 14.10.2013

 

Leseprobleme: Kinder nicht allein lassen

Kinder liegen ihnen am Herzen

 

 Sie alle wollen Mädchen und Jungen helfen, mit Vergnügen Lesen zu lernen und haben sich deshalb am Wochenende als Lese-Lernpartner fortgebildet.

Sie alle wollen Mädchen und Jungen helfen, mit Vergnügen Lesen zu lernen und haben sich deshalb am Wochenende als Lese-Lernpartner fortgebildet. Foto: Frederike Blömker

 

Lengerich - 

„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu erträumten Möglichkeiten.“ Dieses Zitat des Schriftstellers Aldous Huxley haben die Lese-Lernhelfer aus Lengerich ganz sicher verinnerlicht. Sie wissen genau: Nur wer lesen kann, hat die Chance, den Alltag zu meistern.

 

„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu erträumten Möglichkeiten.“ Dieses Zitat des Schriftstellers Aldous Huxley haben die Lese-Lernhelfer aus Lengerich ganz sicher verinnerlicht. Sie wissen genau: Nur wer lesen kann, hat die Chance, den Alltag zu meistern. Doch den Weg, der zum flüssigen und sinnergreifenden Lesen führt, geht das eine Kind problemlos, das andere nur mühsam. Hier braucht es intensive individuelle Förderung. Diese ermöglicht in Lengerich auch die Stiftung Bildung, Kunst und Kultur. Diese 1998 von Walter Steinbeck ins Leben gerufene Stiftung fokussiert sich seit dreieinhalb Jahren auf die Leseförderung an den Lengericher Grundschulen und der Astrid-Lindgren-Förderschule.

„Dieses Projekt ist für alle Beteiligten gewinnbringend. Die Kinder erhalten eine exzellente Förderung ihrer Sprach- und Lesekompetenz, und die betreuenden Helfer machen eine wertvolle Praxiserfahrung“, heißt es in einer Pressemitteilung. Um die Lese-Lernhelfer entsprechend zu schulen und den Umgang mit den Kindern und deren individuellen Problemen zu erleichtern, fand am Samstag ein ganztägiges Seminar unter der Leitung der Pädagogin Irina Claren statt.

Die Förderschullehrerin aus der Südwestpfalz bietet nicht nur regelmäßig Schulungen für Lese-Lernhelfer an, sondern auch für Lehrer und Studenten. Darüber hinaus fördert sie nebenberuflich Analphabeten.

Inhalt des Vortrages waren die Stufen der Leseentwicklung. Irina Claren verdeutlichte das Erlernen des Lesens anschaulich am Beispiel eines Hauses: Weder das Fundament mit den Basiskompetenzen, noch das Dachgeschoss mit dem Kennenlernen verschiedener Textarten dürfe fehlen. Zusätzlich hatten die Lese-Lernhelfer die Möglichkeit, in die Rolle eines Leseanfängers einzutauchen: „Man fühlt sich ganz hilflos und verzweifelt, wenn man Schwierigkeiten beim Lesen hat“, schilderte eine Teilnehmerin nach den Leseexperimenten und Selbsterfahrungstests.

Speziell auf diese Hürden und Probleme, die lernschwache Kinder aufweisen, wurde eingegangen. „Man muss geduldig und verständnisvoll bleiben. Wer unter Druck liest, kann nicht erfolgreich sein. Auch die vertraute Atmosphäre muss stimmen“, erklärte Irina Claren. Ziel der Lese-Lernhelfer solle es sein, die Kinder zu motivieren und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Leseprobleme-Kinder-nicht-allein-lassen-Kinder-liegen-ihnen-am-Herzen

 


 

So., 13.10.2013

 

Grundschüler bei Erlebnistagen

Die Geheimnisse des Waldes

 

Über die Pflanzen und Tiere des Waldes erfuhren die Grundschüler viele interessante Fakten. Ein Parcours brachte ihnen die Natur näher.

Über die Pflanzen und Tiere des Waldes erfuhren die Grundschüler viele interessante Fakten. Ein Parcours brachte ihnen die Natur näher. Foto:

 

 

Lengerich - 

Lengerich. Für 221 Kinder hatten die Lengericher Jäger den Walderlebnistag organisiert, unterstützt von Mitarbeitern des Fachdienstes Planung und Umwelt der Stadt Lengerich. Vorbereitet worden war ein Parcours, der den Mädchen und Jungen die Wald-Welt näher brachte.

 

Die Prognosen nährten die Hoffnung, dass trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit der Wettergott den Lengericher Walderlebnistagen hold sein könnte. Im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren. Diese Hoffnung ging in Erfüllung. Mancher Sonnenstrahl blinkte durch die Baumwipfel des Naturschutzgebietes am Intruper Berg den vierten Jahrgängen der Lengericher Grundschulen entgegen.

Für die 221 Kinder hatten die Lengericher Jäger den Walderlebnistag organisiert, unterstützt von Mitarbeitern des Fachdienstes Planung und Umwelt der Stadt Lengerich. Vorbereitet worden war ein Parcours, der den Mädchen und Jungen die Wald-Welt näher brachte.

So mussten Geräusche erkannt und Gerüche zugeordnet werden. Zu entdecken gab es aber auch Dinge, die nicht in den Wald gehören. Das richtige Verhalten im Wald und in einem Naturschutzgebiet waren weitere Themen.

Die Interessengemeinschaft Teutoburger Wald (Ig Teuto) erläuterte anschaulich das Thema Kalkstein, erklärte das Zustandekommen der Millionen Jahre alten Ablagerungen im Berg, zeigte das Prinzip der Zementherstellung und erläuterte, wie Pflanzen nach Ende des Kalkabbaus die Steinbrüche zurückerobern.

Wie ermittelt man mit einfachen Geräten Höhe und Durchmesser eines Baumes, zählt Jahresringe oder erkennt, welche Geräte für die Waldarbeit erforderlich sind? Antworten gab es von Burkard Weritz und Dieter Kortkamp vom Forstamt. Dazu gehörten interessante Informationen über das nachhaltige Bewirtschaften eines Waldes und die Entstehung des Niederwaldes am Intruper Berg.

Tiere im Wald präsentierten die Lengericher Jäger mit vielen Information über deren Leben und Lebensraum, die Entwicklung der Bestände und Schäden, die von Tieren angerichtet werden können. Abgerundet wurde dieser Punkt mit der Zuordnung von Fellen und Gerüchen zu Tieren und Pflanzen.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Grundschueler-bei-Erlebnistagen-Die-Geheimnisse-des-Waldes


 

Sa., 05.10.2013

 

Abend der Diakonie zum Thema Inklusion

Der Mensch ist entscheidend

 

 Inklusion ist nicht nur in der Schule ein wichtiges Thema. Behinderte und nicht behinderte Kinder werden gemeinsam unterrichtet. Eine große Herausforderung für die Pädagogen.

Inklusion ist nicht nur in der Schule ein wichtiges Thema. Behinderte und nicht behinderte Kinder werden gemeinsam unterrichtet. Eine große Herausforderung für die Pädagogen. Foto:

 

Tecklenburg - 

Tecklenburg. Der „Abend der Diakonie“ beschäftigte sich am Mittwoch mit dem Thema Inklusion, der Eingliederung von behinderten Menschen in Regeleinrichtungen. Über 100 Anmeldungen gingen beim Diakonischen Werk Tecklenburger Land ein – eine Zahl, die deutlich macht, welch hohen Stellenwert das Thema hat.

Von Jendrik Peters

 

Es war im Februar 2009, als die Bundesrepublik Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung unterzeichnet hat. Seitdem ist das Wort „Inklusion“ in aller Munde. Auch der jährliche „Abend der Diakonie“ beschäftigte sich am Mittwoch mit der Thematik der Eingliederung von behinderten Menschen in Regeleinrichtungen.

Über 100 Anmeldungen gingen beim Diakonischen Werk Tecklenburger Land ein – eine Zahl, die deutlich macht, welch hohen Stellenwert das Thema Inklusion hat. Vor der Diskussion fand eine Fragerunde mit Menschen mit Behinderung statt, die von ihren Erfahrungen im „normalen“ Arbeitsmarkt berichteten. „Ich wurde viel gemobbt und mir wurde wenig zugetraut“, erzählte die 42-jährige gelernte Konditorin Ewelin Weinberg.

In einer Podiumsdiskussion wurde die Thematik anschließend in der Remise von Haus Marck behandelt. Gäste waren Uta van Delden, Geschäftsführerin des Verbundes für Kindertageseinrichtungen im evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg, Kerstin Hemker, Schulreferentin im evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg, der Leiter der Förderschule in der Widum, Horst Heuermann, sowie der Geschäftsführer der Ledder Werkstätten, Ralf Hagemeier.

„Wir wollen unsere eigenen Kompetenzen im Kirchenkreis nutzen, um das Thema Inklusion anzugehen“, begründete Superintendent André Ost die Auswahl der Gäste.

In der Runde saßen auch zwei Menschen mit Behinderung, die berichteten, in wie weit Inklusion momentan umgesetzt wird und welche Unterschiede zu speziellen Einrichtungen für Behinderte vorhanden sind. Susanne Hielscher ist blind und Vorsitzende des Werkstatt-Rates in den Ledder Werkstätten. „Wir bekommen dort Hilfe, wenn wir sie brauchen und niemand scheut sich davor, auch einmal länger zu arbeiten, als er eigentlich müsste“, erzählte die 45-jährige und deutete damit einen Egoismus in der Leistungsgesellschaft Deutschland an. „Die meisten stellen doch ihr eigenes Ich vor das Wohl ihrer Mitmenschen“, so Hielscher.

An dieser Stelle schaltete sich auch Horst Heuermann ein und appellierte, dass auf den Menschen und nicht auf die Leistung geschaut werden müsse. „Am Ende ist es immer noch entscheidend, was der Mensch braucht und was das Beste für ihn ist.“

Die Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis würden dies bereits seit 30 Jahren machen, so Uta van Delden: „Wir arbeiten schon seit einiger Zeit integrativ und haben damit durchweg positive Erfahrungen gemacht.“ Kritisch zeigte sich in diesem Punkt der Geschäftsführer der Ledder Werkstätten, Ralf Hagemeier. „Die Bereitschaft in der Gesellschaft für Inklusion ist noch nicht vollkommen gegeben.“ Alle Systeme zusammen müssten eine inklusive Gesellschaft ergeben. Es reiche nicht, wenn nur vereinzelt Einrichtungen integrativ arbeiten würden. „Es darf keiner vergessen werden“, so Hagemeier.

Auf Inklusion im schulischen Sektor spielte Kerstin Hemker an, als sie von großen Herausforderungen für Lehrerinnen und Lehrer sprach. Ihre Erfahrung zeige aber auch, dass viele Schulen in Westfalen schon sehr integrativ arbeiten würden. Die Grundschule Hohne in Lengerich stehe beispielsweise in einer engen Kooperation mit der Förderschule in der Widum.

 
 

 

Mo., 05.08.2013

 

Eltern-Lehrer-Aktion an der Grundschule Hohne

Frische Farben für die „liegende Acht“

 

In frischen Farben erstrahlt die Bemalung auf dem Schulhof an der Grundschule Hohne, nachdem einige Eltern und Lehrer zu Farben und Pinseln gegriffen haben.

In frischen Farben erstrahlt die Bemalung auf dem Schulhof an der Grundschule Hohne, nachdem einige Eltern und Lehrer zu Farben und Pinseln gegriffen haben. Foto: privat

 

Lengerich - 

Die Idee ist in Elternkreisen geboren worden, kurz vor dem Ende des Schuljahres. Jetzt ist der erste Schritt getan worden: Einige Eltern und Lehrer haben die Bemalung auf dem Schulhof aufgefrischt. Ende des Monats sollen die Restarbeiten erledigt werden.

 

Aus Reihen der Eltern ist am Ende des Schuljahres die Idee gekommen, die Bemalung auf dem Schulhof aufzufrischen. Bei gutem Wetter ist diese Ferienaktion jetzt an der Grundschule Hohne umgesetzt worden.

Einige Eltern und Lehrer griffen an einem Samstagvormittag zu Farben und Pinseln und schafften ein erfrischend farbiges Bild. Die mitgebrachten Kinder baten ständig, bei der Schulhofverschönerung und der Vorbereitung für die stärkende Pause mithelfen zu dürfen und konnten sich gar nicht sattsehen an den kräftigen Farben, heißt es in einem Bericht der Schule.

Auch wenn noch längst nicht alles fertig ist, sind die Akteure sehr zufrieden mit dem runderneuerten Buchstabenlauf, dem Hunderterfeld, dem Zahlenstrahl und der „liegenden Acht“, die beim Radfahr-Training regelmäßig genutzt wird.

Am Monatsende geht´s samstags um 10 Uhr weiter, dann warten die Hüpfkästchen, die gelben Füße der Schulumgebung und einige Restarbeiten auf zahlreiche fleißige Malergesellen an der Grundschule Hohne. Über Verstärkung würden sich alle freuen.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Eltern-Lehrer-Aktion-an-der-Grundschule-Hohne-Frische-Farben-fuer-die-liegende-Acht


 

Mi., 31.07.2013

Stadt investiert in die Schulen

Ferienzeit ist Renovierungszeit

 

An der Grundschule Hohne ist für die anstehenden Sanierungsarbeiten ein Gerüst aufgestellt worden.

An der Grundschule Hohne ist für die anstehenden Sanierungsarbeiten ein Gerüst aufgestellt worden. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

 

Lengerich - 

Sechs Wochen Sommerferien, sechs Wochen Zeit, die Schulen auf Vordermann zu bringen. In Lengerich werden rund 400 000 Euro dafür bereitgestellt.

Von Paul Meyer zu Brickwedde
 

Die sechswöchigen Sommerferien sind der ideale Zeitraum, um an Schulen Unterhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen in Angriff zu nehmen. An drei Schulen laufen derlei Arbeiten derzeit. Die Stadt lässt sich das rund 400 000 Euro kosten.

Der Großteil fließt Richtung Hannah-Arendt-Gymnasium. Dort wird das Flachdach des Ostflügels saniert, zudem gibt es neue Fenster. Nach Angaben von Paul Lurch, Fachdienstleiter Immobilienwirtschaft, schlägt das mit circa 300 000 Euro zu Buche.

95 000 Euro investiert die Stadt an der Grundschule Hohne. In etwa 80 000 Euro koste das neue Ziegeldach für den Ostflügel. Weitere 15 000 Euro würden für einen neuen Fahrradstand ausgegeben, „der alte war marode“.

Mit einem neuen Sonnenschutz wird der südliche Trakt der Grundschule Stadt ausgestattet. Rund 10 000 Euro sind dafür nach den Worten Lurchs zu bezahlen.

Das hochsommerliche Wetter trägt seinen Worten zufolge dazu bei, dass damit zu rechnen sei, dass alle Arbeiten „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ bis zum Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sind.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Stadt-investiert-in-die-Schulen-Ferienzeit-ist-Renovierungszeit

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