Schuljahr 2015 / 2016

 

Alle auf dieser Seite stehenden Presseberichte stammen von den Westfälischen Nachrichten!

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de (Lokalteil: Kreis Steinfurt - Lengerich)


Sa., 18.06.2016

Ein "SchuB" für drei Lengericher Schulen

 

LENGERICH. 39 von 78 Grundschulen aus dem Kreis Steinfurt haben jetzt im Kreishaus die Zertifizierung "SchuB - Schule und Bewegung - Initiative" erhalten. Darunter waren laut Pressemitteilung auch drei Schulen aus Lengerich: Die Grundschulen Hohne, Stadt und Stadtfeldmark dürfen jetzt offiziell das SchuB-Logo tragen.

Schüler, die Schulleiterinnen, Lehrerinnen und Elternvertreter nahmen die Auszeichnungen entgegen. Das ging jedoch nicht ohne "Bewegung": Die Grundschule Stadt hatte einen Videofilm zu ihrer Initiative "Let's keep fit!" gedreht, der uraufgeführt wurde. Schüler der Grundschule Hohne erklärten den Delegationen der anderen Schulen und den Ehrengästen, was es bedeutet, "wenn Ringen und Kämpfen auf dem Stundenplan steht" und was sie davon mitnehmen. Und eine Gruppe der Grundschule Stadtfeldmark hatte eine Einradvorführung einstudiert. Der Platz für die Vorführung reichte im Kreishaus allerdings nicht aus.

Initiiert worden war die Aktion vom Ausschuss für den Schulsport im Kreis. Für die Zertifizierung mussten die Schulen Qualitätsmerkmale zu zehn Bausteinen erfüllen. Die SchuB-Initiative soll eine Anknüpfung an die Auszeichnung der Bewegungskindergärten sein.

 


Fr., 10.06.2016

"SchuB" für 39 Grundschulen

Andreas Frede: "Bewegung und Sport sind unverzichtbar für die Bildungsförderung"

 

 Ein buntes Bild  gaben Kinder, Lehrer, Organisatoren und Offizielle bei der Zertifizierungs-Veranstaltung ab.

Ein buntes Bild  gaben Kinder, Lehrer, Organisatoren und Offizielle bei der Zertifizierungs-Veranstaltung ab.

 

Mit viel Bewegung und Schwung wurden jetzt 39 von 78 Grundschulen aus dem Kreis Steinfurt im Rahmen der landesweit einmaligen „SchuB – Schule und Bewegung-Initiative“ im Kreishaus zertifiziert.

 Der Ausschuss für den Schulsport im Kreis Steinfurt hatte unter Leitung von Schulamtsdirektor Andreas Frede im Mai letzten Jahres den Anschub gegeben, dass die Grundschulen sich für die Zertifizierung bewerben können, wenn sie Qualitätsmerkmale zu zehn Bausteinen erfüllen. Die Schulen zeigen damit, dass sie in ihrem Schulalltag erfolgreich Bewegung, Spiel und Sport mit dem Lernen zu einem ganzheitlichen Lernsetting miteinander verbinden. Die Schub-Initiative ist eine logische Anknüpfung auf der Grundschulebene an die Auszeichnung der Bewegungskindergärten durch den Kreissportbund.

 „Bewegung, Spiel und Sport sind unverzichtbare Bestandteile ganzheitlicher  Bildungsförderung“, erklärt Andreas Frede. Regelmäßige, möglichst tägliche Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote beeinflussen die motorische, soziale, emotionale, psychische und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig positiv und führen auch im außersportlichen Bereich zu deutlichen Bildungsgewinnen, so Frede weiter. „Sie stärken das physische und psychische Wohlbefinden und die Integration der Menschen in ihren Lebenswelten, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihren geistigen und körperlichen Möglichkeiten sowie ihrer kulturellen und sozialen Herkunft.“

 Auch die übrigen AfS-Mitglieder Christian Hülsmann, Holger Geßner, Annegret Querdel, Silja Unerstall, Ingo Wehmschulte, Michael Peisser als Fachberater für den Schulsport, Silke Stockmeier als Geschäftsführerin des Ausschusses sowie Uli Fischer als Kooperationspartner vom Kreis-Sportbund freuten sich über die gelungene bunte und vielfältige Veranstaltung, bei der viele Schülerinnen und Schüler eingebunden wurden und tatkräftig mitwirkten.

 Landrat Dr. Klaus Effing, Heinz Bernd Buss und Barbara Wenke von der Kreissparkasse Steinfurt, Bürgermeisterin Christina Rählmann (Mettingen), Bürgermeister Franz Möllering (Neuenkirchen), Kreis-Schuldezernent Tilman Fuchs, der Sportdezernent der Bezirksregierung, Thomas Michel, Kreis-Schulamtsleiterin Barbara Thomas Klosterkamp sowie Vertreter der Kommunen überreichten die Preise und Urkunden, die nur durch das Sponsoring der Sparkassen im Kreis Steinfurt übergeben werden konnten.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Steinfurt/2406915-Bewegung-ist-Bildungsfoerderung-SchuB-fuer-39-Grundschulen


Sa. 10.06.2016

Aktion: „Klasse! Wir singen“ :

Liederfest mit 1000 Kindern aus dem gesamten Münsterland

 

Münster - 

Es ist eine Mixtur aus den Fischerchören und modernem Rudelsingen. 1000 Kinder aus dem gesamten Münsterland rissen beim Liederfest des Projekts „Klasse! Wir singen“ in der Halle Münsterland die Zuhörer mit.

Von Maria Meik

 

Ganz schön „liederlich“ geben sich noch am heutigen Samstag Schulklassen aus dem gesamten Münsterland. Ihr fantastischer 90-minütiger Auftritt am Freitag erinnerte ein wenig an die Fischer-Chöre und ans Rudelsingen sowieso. Rund 1000 Kinder holten tief Luft, sangen begeistert aus vollen Kehlen und ernteten einen Riesenapplaus für ihr unterhaltsames und besinnliches Repertoire, das sie sechs Wochen lang täglich in ihren Klassen einstudiert hatten.

Gute Laune und Lust am Singen versprühte Elke Lindemann, Kantorin am Braunschweiger Dom. Mitreißend moderierte sie das Liederfest am Nachmittag, dem am Abend ein weiteres folgte. Unter dem Motto „Klasse! Wir singen“ geben die Kinder heute bei drei Aufführungen um 11, 14.30 und um 18 Uhr den Ton an.

Busladungen mit Jungen und Mädchen aus 53 Schulen bezogen Stellung für das gemeinsame Singen. Die Aufregung legte sich schnell, gemeinsam waren sie stark. Auf den Rängen in der Halle Süd gaben sie ein einheitliches Bild in ihren T-Shirts ab. Da flogen die Hände zum Himmel, Bewegung, Spiel und Spaß sind Trumpf bei den Liederfesten, die weite Kreise ziehen. „Das war spitze“, lobte Elke Lindemann die rund 1000 sangesfreudigen Kinder, die zeigten, „wie viel Pfeffer in ihnen steckt“, so die Moderatorin, die mit den Kindern eine musikalische Weltreise startete. Da durfte das Frühlingslied „Alle Vögel sind schon da“ genauso wenig fehlen wie „Kookaburra“ – der lachende Vogel aus Australien. Ob die Tante aus Marokko, „Kein schöner Land“ „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ – das kurzweilige Programm erfreute die Zuhörer aus der Eltern- und Lehrerschaft. Bewegend war das Lied „Nach dieser Erde wäre da keine“. Kinder, Frauen und Männer sangen das Lied abwechselnd, bevor es gemeinsam erklang.

Bereits 430 000 Kinder aus Niedersachsen, NRW, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Saarbrücken und Bremen haben seit 2007 an dem gesponserten Projekt teilgenommen, informierte „Klasse! Wir singen“-Sprecherin Stephanie Wichert. Die pädagogische Singaktion geht auf die Initiative des engagierten Braunschweiger Domkantors Gerd-Peter Münden zurück

2016 finden 14 Liederfeste in Westfalen mit über 34 000 Kindern statt. Musikalische Botschafter sind Rudolf Schenker von den Scorpions und die Wise Guys. Kooperationspartner ist in NRW der Verein Deutsche Sprache mit Sitz in Dortmund. Karten sind für 9,80 Euro (ermäßigt 5,80 Euro) an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

http://www.wn.de/Muenster/2408549-Aktion-Klasse!-Wir-singen-Liederfest-mit-1000-Kindern-aus-dem-gesamten-Muensterland


So., 15.05.2016

Schüler machen aus Brettern Kunst

Farbig und fantasievoll

 

 An der Grundschule Hohne beteiligten sich alle Klassen am Schalbrett-Kunstprojekt.

An der Grundschule Hohne beteiligten sich alle Klassen am Schalbrett-Kunstprojekt.

Foto: Detlef Dowidat

 

Lengerich - 

Schon viele haben sich an der Schalbrett-Aktion der „Offensive“ beteiligt. Zu denen, die sich künstlerisch betätigt haben, gehören auch Jugendliche der Schule in der Widum und alle Klassen der Grundschule Hohne.

 

In ein Kunstatelier hat sich in den vergangenen Wochen die Grundschule Hohne verwandelt. Alle Klassen beteiligten sich am Projekt „Schalbrett-Kunst”. Entstanden sind insgesamt 32 Werke.„Wir haben das Thema in den Klassen besprochen, die Mädchen und Jungen konnten sich dann den Künstler, nach dem sie malen wollten, aussuchen”, schildern die „Kunst-Fachfrauen“ Anja Ostendorf und Alexandra Deing, die zusammen mit weiteren Lehrerinnen das Projekt durchführten. Natürlich konnten nicht alle Kinder an der Gestaltung der Bretter mitwirken. „Die Schüler haben aber auch gemalt und Bilder auf Papier gezaubert“, so Anja Ostendorf. Diese Werke sind in den Fluren und Klassenzimmern ausgestellt.

Sechs Jugendliche der Schule in der Widum sind ebenfalls künstlerisch aktiv geworden, und haben zusammen mit Lehrerin Gudula Elshoff zwei Schalbretter zu echten Hinguckern gemacht. Zu sehen sind die derzeit in der Tourist-Information am Alten Rathaus. Mitarbeiterin Freia Rieser erzählt, dass es bereits von einigen Kunden großes Lob gegeben habe.

Seit Anfang des Jahres haben die 16- bis 18-Jährigen, die die Berufspraxisstufe besuchen, im Textilunterricht an dem Projekt gearbeitet. Es wurde unter anderem gewebt, gestrickt und gestickt. Unter anderem hat an den beiden detailreichen Werken eine Micky Maus einen Platz in einem Marmeladenglas gefunden und wurde aus Pompoms ein Kuscheltier.

Die Schalbrett-Kunst ist vom Stadtmarketingverein initiiert worden und dient als Wegweiser für den Lengericher Gartentag am 3. Juli. Informationen dazu gibt es unter www.offensive-lengerich.de.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/2372457-Schueler-machen-aus-Brettern-Kunst-Farbig-und-fantasievoll


Di, 26.04.2016

Vorlesewettbewerb der Viertklässler in der Stadtbücherei

Frederik Kahl gewinnt knapp

 

LENGERICH. Keine leichte Aufgabe für Ulrike Höhenberger-Henze, Heike Denter, Lisa Klepek und Jörg Hesselmann als Jury. "Die Leistungen lagen sehr dicht beisammen", stellt Ulrike Höhenberger-Henze am Ende des Vorlesewettbewerbs für die vierten Klassen der Grundschulen fest. Dennoch gibt es einen Sieger: Frederik Kahl von der Grundschule Stadtfeldmark.

Er setzt sich mit einem Punkt mehr gegen Salomé Breustedt (Grundschule Intrup) durch. Den dritten Rang belegt Felix Malcher (Grundschule Hohne). Lektüre, aus der alle Kinder vorlesen, ist in der Stadtbücherei das Buch "Die Olchies" von Erhard Dietl. Für alle neun Teilnehmer git es eine Urkunde und einen Lanyard (Schlüsselband).

Jede der vier Grundschulen hat vom Freundeskreis der Stadtbücherei ein "Olchies"-Buch geschenkt bekommen. Für Mert Gün ist es ein besonderer Vormittag. Er darf die Einführung in das Dietl-Buch vorlesen. Und das macht er, der nicht so in der Welt der Buchstaben zu Hause ist und einen Lesepaten hat, "ganz klasse", wie Büchereileiterin Kerstin Austrup findet. Dafür gibt's dann auch einen Lanyard und eine Ehrenurkunde.

(Michael Baar)


Mi., 16.03.2016

Sportschau-Auftritt: Grundschüler aus Hohne sind stolz

Warmsingen im Duschraum

 

 Im Rampenlicht standen die 40 Kinder der Grundschule Hohne fast eine Viertelstunde lang bei der Lengericher Sportschau.

Im Rampenlicht standen die 40 Kinder der Grundschule Hohne fast eine Viertelstunde lang bei der Lengericher Sportschau. Foto: Uwe Wolter

 

 

Lengerich - 

Monatelang haben sich 40 Kinder der Grundschule auf ihren Auftritt bei der Lengericher Sportschau vorbereitet. Es hat sich gelohnt, wie die Resonanz zeigte. Nun erzählen Schüler und Lehrer, warum ihr Musical ein Erfolg wurde.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

 

Nach Meinung vieler Besucher war einer der Höhepunkte der Lengericher Sportschau am vorletzten Wochenende die knapp 15-minütige Musical-Aufführung der Grundschule Hohne. Chor, Einradfahrer und die Solosängerinnen Svenja und Lisa hinterließen mächtig Eindruck. Für alle Beteiligten ein Grund zur Freude. Hatten sie sich doch monatelang intensiv auf den großen Auftritt vorbereitet.

Wie die Proben liefen und was zuvor alles zu erarbeiten und organisieren war, erzählen Svenja und ihre Mitschülerinnen Eda und Mirja – sie waren beide auf dem Einrad dabei – sowie die Lehrerinnen Anne Wübbeling, Vanessa Zumholte und Marion Alich.

Eine wichtige Rolle, betonen sie, habe Nadine Klemann gespielt. Denn als es darum gegangen sei, zu klären, was bei der Sportschau präsentiert wird, brachte die Pädagogin das Musical „Tuishi pamoja“ ins Spiel. Sie selbst, erzählen ihre drei Kolleginnen, sei bereits andernorts an einer Aufführung beteiligt gewesen. Ein Vorteil: So konnten schon einmal die nötigen Kostüme ausgeliehen werden. Und da Nadine Klemann auch noch eine versierte Einradfahrerin ist, bildete sie zusammen mit Marion Alich das ideale Gespann, um den sportlichen Teil zu übernehmen. Vorleserin der umgeschriebenen und auf ein Sportschau-verträgliches Maß gekürzten Geschichte wurde Vanessa Zumholte, Anne Wübbeling übte mit dem Chor.

Insgesamt dabei waren 40 Schüler der zweiten bis vierten Klassen. Elf der über 20 Kinder aus der Einrad-AG wurden ausgesucht, 29 Mädchen und Jungen waren fürs Singen nötig. Die Proben liefen getrennt in zwei Gruppen außerhalb des normalen Unterrichts. Ein Teil des Stücks wurde bereits vor Weihnachten zwei Mal bei schulinternen Veranstaltungen gezeigt. „Das hat den Kindern Sicherheit gegeben“, sagen deren Lehrerinnen.

Beeindruckt zeigen sich Anne Wübbeling, Vanessa Zumholte und Marion Alich vor allem vom Engagement und Ehrgeiz, den die Mädchen und Jungen an den Tag gelegt hätten. Ein Nachlassen habe es im Laufe der Wochen nie gegeben. So wurde zum Beispiel intensiv die Möglichkeit genutzt, in den Unterrichtspausen auf dem Schulhof mit dem Einrad zu trainieren. Und die achtjährige Lisa erzählt, dass sie daheim und im elterlichen Auto stundenlang immer und immer wieder ihr Lied gesungen habe. Ja, bestätigt die Runde lachend, das sei „ein wahrer Ohrwurm geworden“.

Wichtig für den so gelungenen Auftritt sei auch die Sportschau-Generalprobe gewesen, erzählen die Aktiven vom Musical-Projekt. Denn der technische Aufwand, der für die Großveranstaltung betrieben werde, sei natürlich etwas ganz Anderes als das, was sie aus ihrer Schule kennen. Licht- und Nebeleffekte, die Bilder, die im Hintergrund mitliefen, das sei schon beeindruckend gewesen. Und gerade beim Nebel sei es wichtig gewesen, dass die Kinder die Schwaden schon vor ihrem großen Auftritt einmal haben wabern sehen.

Über den Sportschau-Abend sagt Marion Alich frank und frei: „Wir hatten alle Muffensausen.“ Trotz des guten Gefühls, das die vielen Proben hinterlassen hätten. Sie lobt ausdrücklich die Organisatoren. „Getränke waren da, ein genauer Ablaufplan, das war schon gut.“ Mindestens ebenso wichtig war, dass die Kinder sich in der Stunde vor ihrem Auftritt gut vorbereiten konnten. Die Einradfahrer nutzten dafür einen schmalen Gang in der Halle. Besonders bemerkenswert: Der Chor ging zum Einsingen in einen Duschraum. Anne Wübbeling muss lachen als sie das erzählt und fügt noch hinzu, dass die Akustik dort sehr gut gewesen sei.

Als schließlich alles vorbei war, seien es nicht zuletzt die Eltern der Kinder gewesen, die mächtig stolz auf die knapp viertelstündige Aufführung waren. „Tuishi pamoja“ ist übrigens Suaheli und heißt „Wir wollen zusammen leben“. Das mit dem Zusammen haben die Kinder der Grundschule Hohne in jedem Fall bestens demonstriert.


http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/2302805-Sportschau-Auftritt-Grundschueler-aus-Hohne-sind-stolz-Warmsingen-im-Duschraum


So., 06.03.2016

26. Lengericher Sportschau

Bühnenreif und professionell

 

Lengerich - 

Wieder einmal hat sich gezeigt, was den Reiz der Lengericher Sportschau ausmacht. In einer gelungenen Melange aus atemberaubender Akrobatik und Artistik sind es vor allem die lokalen Gruppen, die bei der Lengericher Sportschau Farbtupfer der besonderen Art setzten.

Von Alfred Stegemann

 

Einmal mehr zeigt sich am Samstagabend, was den Reiz der Lengericher Sportschau ausmacht. Die Macher beweisen bei der Gestaltung des Programms wieder eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl. In einer gelungenen Melange aus atemberaubender Akrobatik und Artistik sind es vor allem die lokalen Gruppen, die Farbtupfer der besonderen Art setzten.

Den Auftakt einer Show zu bilden, stellt oft eine besondere Herausforderung da. Die 30 drei- bis sechsjährigen Kinder des Bodelschwingh-Kindergarten meistern diese locker. Mit ihrer Darbietung „Tschu Tschu Wah – die Eisenbahn“ von Volker Rosin tanzen sie sich sofort in die Herzen der Zuschauer. Die Gruppe um Leiterin Ellen Frenz ist der perfekte Eisbrecher.

Diese Vorlage nehmen die Bauchtänzerinnen der Ledder Werkstätten auf. Sie haben sichtlich Spaß, im Rampenlicht zu stehen. So springt der Funke von der Gruppe um Leiterin Katja Jürkenbeck schnell über.

Auf eine tänzerische Reise durch Europa nehmen die drei bis 18 Jahre alten Kinder und Jugendliche des Tanztheaters Flamingo und ihre Trainerin Elena Baron das Publikum mit. Dem spanischen Flamenco folgt die italienische Tarantella der Flamingo-Kücken sowie ein fetziger Rock´n Roll.

Absolut bühnenreif und professionell präsentieren sich die Kinder der Grundschule Hohne. Die Einrad-AG, die von einem 28-köpfigen Chor begleitet wird, lässt mit der Darbietung des Kindermusicals „Tuishi Pamoja“ die Herzen der Zuschauer schmelzen. Als Ze­bras und Giraffen verkleidet, rauschen die Mädchen und Jungen auf ihrem Einrad durch die Halle. Die Tiere sind völlig zerstritten, finden unter dem Live-Gesang der achtjährigen Svenja und Lisa aber doch noch zusammen. Zu Recht werden die Kids und ihre Leiterinnen Nadine Klemann, Anne Wübbeling und Marion Alich mit einer La-Ola-Welle belohnt.

Was Körperspannung bedeutet, zeigen die Mitglieder des R&F Lengerich um Malisa Benninghoff, Lisa Bollmann und Peggy Luft auf dem Holzpferd bei ihrer Voltigiervorführung.

Am 21. und 22. Mai steigen in Lengerich die Deutschen Meisterschaften im Kunst- und Einradfahren. Die Mädchen der RSG-Teuto Antrup Wechte möchten sich dann vor heimischem Publikum liebend gerne präsentieren. Dass sie es drauf haben, untermauern sie am Samstagabend. Unter Federführung von Lara Berkemeier toben 40 kleine und große Radsport-Affen zur Melodie von „Wer hat die Kokosnuss geklaut“ durch die Halle – eine tolle Darbietung. Gelungen, wie alle Vorführungen der heimischen Gruppen.

 
http://www.wn.de/Sport/Lokalsport/Lengerich/2293679-26.-Lengericher-Sportschau-Buehnenreif-und-professionell

Sa., 20.02.2016

Lengericher Sportschau

Heimische Gruppen bilden das Gerüst des Programms

 Das Musical „Tuishi pamoja” ist Grundlage der Darbietung, die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hohne einstudieren.

Das Musical „Tuishi pamoja” ist Grundlage der Darbietung, die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hohne einstudieren. Foto: Detlef Dowidat

 

 

Lengerich / Tecklenburger Land - 

Die heimischen Gruppen bilden auch in diesem Jahr wieder das Gerüst der Lengericher Sportschau. Sechs Auftritte sind geplant, angefangen von Kindergartenkindern bis hin zu den Erwachsenen. Sport, Spiel und Spaß könnte das Motto lauten.

Volker Rosin ist fraglos der unumstrittene „König der Kinderdisco”. Ihn lieben auch die Mädchen und Jungen des Bodelschwingh-Kindergartens in Wechte. Kein Wunder, dass sie sich ein Stück vom Kinderliedermacher ausgesucht haben, um danach zu tanzen und zu feiern. “Tschu Tschu Wah – die Eisenbahn” heißt das Stück, mit dem rund 30 drei- bis sechsjährige Kinder die Besucher in Entzückung versetzen wollen. “Es wird gesungen, getanzt, gespielt”, verrät Kindergarten-Leiterin Ellen Frenz. “Natürlich dürfen die Zuschauer mitmachen. Das ist ausdrücklich erwünscht”, merkt sie an.

Klingt irgendwie spanisch, oder? “Nein, nein, ganz und gar nicht”, verraten die Grundschüler. Tuishi pamoja (sprich tuischi pamodscha) ist Swahili und bedeutet “Wir wollen zusammen leben”.”Passt das nicht wunderbar zu den aktuellen Ereignissen?”, fragt Sportschau-Mitorganisator Detlef Dowidat. “Tuishi pamoja” ist ein Kindermusical, aus dem die Einrad-AG der Grundschule Hohne, geleitet von Lehramtsanwärterin Nadine Klemann, Ausschnitte zeigen wird. Die Mädchen und Jungen sind als Zebras und Giraffen verkleidet. Diese Tiere haben sich nichts zu sagen und finden sich gegenseitig blöd. Nach einem Unglück finden alle zusammen und entdecken, dass die anderen gar nicht so blöd sind. Neben den Einradfahrern begleitet ein 28-köpfiger Chor unter Leitung von Anne Wübbeling, mit Live-Musik das Stück. Mitgewirkt bei der Vorbereitung hat auch Lehrerin Marion Alich.

 

 

http://www.wn.de/Sport/Lokalsport/Lengerich/2278022-Lengericher-Sportschau-Heimische-Gruppen-bilden-das-Geruest-des-Programms


Fr., 06.11.2015

Leseförderung an Grundschulen ist größtes Stiftungsprojekt

Spielerisch die Welt der Wörter erobern

 

 Auf eine entspannte Atmosphäre legt Almut Rinderknecht (am Tisch) bei der Leseförderung Wert. Wie das läuft, darüber informierten sich (hinten von rechts) Kris Steinbeck, Angelika Steinborn, Elisabeth Braumann und Gisela Marstatt-Stienecker.

Von Michael Baar

 LENGERICH. Die Leseförderung ist das größte Projekt der Stiftung für Bildung, Kunst, Kultur Lengerich. Aus Spendengeldern werden die vier Grundschulen bei diesem Anliegen unterstützt. Wie das im Einzelnen aussieht, davon hat sich kris Steinbeck, Vorstand der Stiftung, in der Grundschule Hohne ein Bild gemacht.

Almut Rinderknecht ist jeden Tag in der Schule. 25 Kinder groß ist die Schar ihrer Schützlinge, denen sie in Kleingruppen hilft, das Geheimnis der Buchstaben zu lüften. An fünf Tagen in der Woche, wenn nötig sogar schon um 7.30 Uhr, deutlich vor Unterrichtsbeginn.

Die ehemalige Mode-Designerin sieht darin nichts Ungewöhnliches. "Mittags war der Junge nicht mehr aufnahmefähig. Zufällig habe ich ihn morgens getroffen und wir haben uns dann zusammengesetzt." Der Erfolg gibt ihr Recht. Der Junge hat rasante Fortschritte gemacht.

Die Leseförderung wird am Schrägweg ergänzend angeboten. "Aus dem Regelunterricht wird niemand herausgenommen", betont Angelika Steinborn. Probleme gibt es dadurch nicht. "Die Kinder empfinden die Teilnahme an der Leseförderung als Bonus", erzählt die Lehrerin. Schüler, die gut lesen können, würden immer mal wieder darum bitten, ebenfalls an den Stunden mit Almut Rinderknecht teilnehmen zu dürfen.

Gibt es ein Erfolgsgeheimnis? Die hauptamtliche Förderin schüttelt den Kopf. Sie setzt auf spannende Geschichten. Und wenn es mit dem Lesen noch gar nicht klappt, kommen die Kommunikationskarten auf den Tisch. Darauf ist ein Bild und ein Wort oder ein kurzer Satz zu sehen. "Die Kinder sehen das Motiv, hören wie das Wort heißt und erschließen so due Bedeutung", erläutert Almut Rinderknecht. Gerade Kinder, die noch kein Wort Deutsch sprechen, würden gut damit klar kommen. "Die übersetzen sich das im Kopf."

 

Alles, was sie anpackt, will sie auf spielerischem Weg den Kindern vermitteln. "Das nimmt den Druck." Anreize setzt sie auch, mit einem Lesepass. Wenn ein Kind zehn Minuten zuhause vorliest, wird das von einem Elternteil per Unterschrift bestätigt. Ist der Pass voll, darf sich das Kind ein Stofftier aussuchen. "Alles gespendet." Der Hinweis ist ihr wichtig, denn Spendengelder sollen für den Kern der Leseförderung - Bücher - ausgegeben werden.

"Das Geld ist genau richtig ausgegeben", freut sich Elisabeth Braumann. Die Mitarbeiterin von Windmöller & Hölscher überzeugt sich an diesem Vormittag, wie die jüngste Spende von 2000 Euro eingnesetzt wird.

Die stete Förderung durch die Stiftung schlägt sich in der Vera-Lernstandserhebung in Deutsch und Mathe in den dritten Klassen nieder. Beim jüngsten Vergleich hat die Grundschule Hohne "extrem gut" abgeschnitten, sagt Gisela Marstatt-Stienecker. Besser als der Landes-Durchschnitt und auch über dem Wert der Vergleichsgruppe. Vor Jahren sah das noch ganz anders aus. "Uns wurde bewusst, dass etwas passieren muss", nennt die Schulleiterin den Anlass, systematisch an die Leseförderung heranzugehen. Das war, bevor die Stiftung sich einbrachte.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/2166937-Lesefoerderung-an-Grundschulen-groesstes-Projekt-der-Stiftung-Bildung-Kunst-Kultur-Spielerisch-die-Welt-der-Woerter-erobern


Do., 27.08.2015

Schulsport

200 Kinder beim Aktionstag
 

Lengerich - 

Großes Gewusel in der Lengericher Dreifachhalle: 200 Zweitklässler aus den Grundschulen der Stadt Lengerich tummelten sich am Mittwochvormittag in der Dreifachhalle und folgten damit dem Ruf des Deutschen Handball-Bundes (DHB).

Von Uwe Wolter

 

Dieser hatte in Kooperation mit der AOK den Grundschul-Aktionstag ins Leben gerufen. Anfang Mai dieses Jahres hatte der Verband alle Grundschulen angeschrieben. In Lengerich sagten die Grundschulen Intrup, Stadtfeldmark, Hohne und Stadt ihre Teilnahme zu. Die HSG Hohne/Lengerich übernahm unter Leitung ihrer Vorsitzenden Petra Huwer (rechts) die Organisation.

„Zwölf Trainerinnen und Trainer der HSG haben sich den Vormittag ‚freigeschaufelt‘ und mitgemacht“, freute sich Huwer. An sechs in der Halle aufgebauten Station gab es jeweils drei verschiedene Spielmöglichkeiten (eingeklinkte Bilder). Nach kurzer Zeit wurden diese Stationen immer wider gewechselt, so dass alle Kinder überall drankamen. Dabei hatte die Kleinen mächtig viel Spaß und legten sich kräftig ins Zeug. Nicht immer war es für die Betreuer einfach, diese Horde zu bändigen.

Die HSG erhofft sich noch einen positiven Nebeneffekt: „Bis zum Jahresende können alle Kinder, die hier mitgemacht haben, beitragsfrei bei uns trainieren“, so Petra Huwer. Vielleicht entdeckt ja der eine oder andere Knirps so den Spaß am Handballsport. „Wir können Nachwuchs gut gebrauchen“, sagt Huwer. Am Ende bekam jedes Kind noch eine Urkunde.

 

 

http://www.wn.de/Lokalsport/Lengerich/2092458-Schulsport-200-Kinder-beim-Aktionstag

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