Schuljahr 2016 / 2017

 

Alle auf dieser Seite stehenden Presseberichte stammen von den Westfälischen Nachrichten!

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de (Lokalteil: Kreis Steinfurt - Lengerich)


Mo., 20.02.2017

Grundschule Hohne setzt Snappet-Tablets im Unterricht ein

Individuelle Aufgaben für jedes Kind

 

LENGERICH: In der Grundschule Hohne werden Tablet-Computer mit spezieller Lernsoftware für die Leseförderung eingesetzt. Ermöglicht wird dieses Förderangebot durch eine Spende des Unternehmens Windmöller & Hölscher (W&H) von 2000 Euro an die Stiftung für Bildung, Kunst und Kultur. Mit diesem Betrag werden die Leasingkosten für die Tablets abgedeckt, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei einem Besuch überzeugte sich Elisabeth Braumann von W&H, dass das Geld gut angelegt ist.

"Digital Natives", so werden Kinder und Jugendliche genannt, die von klein auf mit den neuen Techniken des digitalen Zeitalters aufwachsen. Computerspiele, Internet, Mobiltelefone und Instant Messaging sind für sie selbstverständlich - diese Entwicklung führt auch in Lengerich zu einer Veränderung schulischer Unterrichtsmethoden. So beschreitet die Grundschule Hohne im Bereich der Leseförderung einen neuen Weg und setzt sogenannte Snappet-Tablets inklusive Lernsoftware ein. Snappet ist eine von Lehrern für Lehrer entwickelte Schulplattform, die in Verbindung mit den Schulbüchern digitales und eigenaktives Lernen ermöglicht.

Die betreuenden Lehrerinnen in Hohne sind nach eigenen Angaben begeistert vom neuen Hilfsmittel: "Die Aufgaben sind für jeden Schüler individuell einstellbar. Das ist Binnendifferenzierung, wie sie besser nicht denkbar ist", sagt Katrin Hugenberg, die das Projekt an der Schule betreut. "Seitdem wir Snappet einsetzen, konnten wir bei unseren Schülern deutlich bessere Fortschritte feststellen."

"Es gibt auch ein Programm für nicht deutschsprachige Kinder, was aktuell aufgrund der vielen Flüchtlingskinder, die in die Schule kommen, besonders hilfreich ist. Diese Spende ist wirklich gut und nachhaltig angelegt", freut sich Elisabeth Braumann.

Kris Steinbeck, Vorsitzende der Stiftung, freut sich über die wiederholte Unterstützung durch das Unternehmen. "Die Leseförderung an den Lengericher Grundschulen ist uns ein sehr wichtiges Anliegen, denn lesen zu können ist eine der wesentlichen Schlüsselkompetenzen für eine erfolgreiche Schullaufbahn. Wir freuen uns sehr, dass W&H dieses Projekt so großzügig unterstützt und dass die Grundschule Hohne diese neue Lehrmethode so erfolgreich einsetzt.

 


Di., 13.12.2016

Lesung mit Kinderbuchautor Armin Pongs

Zur „Strafe“ zehn Liegestütze

 

 Die Erstklässler der Grundschule Hohne hatten sichtlich Spaß bei der Autorenlesung mit dem Kinderbuch-Schriftsteller Armin Pongs.

 

Wer eine Geschichte hören will, muss leise sein. Eigentlich selbstverständlich, aber nicht immer so zu schaffen für quicklebendige Erstklässler. Doch Armin Pongs hat die beiden Klassen im Handumdrehen davon überzeugt, dass es nur so geht, wenn er aus seinen Büchern vorlesen soll.

„Krokofil“ heißt seine Lieblingsfigur. Der in der Nähe den Chiemsees lebende Autor fesselt die Mädchen und Jungen mit einer Mischung aus die Geschichte begleitenden Bewegungen und tiefen Blicken in die Augen der Zuhörer. Die müssen ihn auch anblicken, das hat der 48-Jährige gleich zu Beginn klar gemacht.

„Der Traumländer“ heißt das erste Abenteuer von „Krokofil“. Bevor Armin Pongs die ersten Wörter liest, erzählt er ein bisschen über sich. Dass er gerne Bücher schreiben wollte und froh ist, das zu tun. Ganz wichtig ist ihm, dass Kinder lesen und schreiben lernen. Kommt noch ein Instrument hinzu, ist das schon fast perfekt.

Doch dann hält „Krokofil“ Einzug in die Grundschule Hohne. Einige Kinder kennen dieses Buch bereits, aber der Autor weiß genau, wie er die Aufmerksamkeit der Mädchen und Jungen auf das Vorlesen lenkt: „Wenn ich Krokodil statt Krokofil sage, mache ich zehn Liegestütze.“ Eine Zusage, die er auch prompt einhalten muss. Nicht allein, denn er bittet sich gleich acht kleine Helfer an die Seite.

Es ist eine kurzweilige Stunde, an deren Ende die Kinder ein Geschenk des Schriftstellers erhalten. Eine Muschel mit Band, die man sich umhängen kann. Ob man dann wirklich besser lesen kann, wie Armin Pongs es den Grundschülern zusichert? Die Zukunft wird es zeigen.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/2631401-Lesung-mit-Kinderbuchautor-Armin-Pongs-Zur-Strafe-zehn-Liegestuetze


Fr., 11.11.2016

25. ökumenische Sternsingeraktion

Gemeinsam helfen

 

 Am 5. und 6. Januar 2017 werden die Sternsinger in Lengerich unterwegs sein, Gottes Segen zu den Menschen bringen und um eine Spende für Projekte in Kenia und Syrien bitten.

Am 5. und 6. Januar 2017 werden die Sternsinger in Lengerich unterwegs sein, Gottes Segen zu den Menschen bringen und um eine Spende für Projekte in Kenia und Syrien bitten. Foto: Werner Recker

 

 

Lengerich - 

In Lengerich ist es inzwischen gute Tradition, dass katholische und evangelische Kirchengemeinde am Anfang eines neuen Jahres die Sternsinger gemeinsam auf den Weg durch die Stadt schicken. Diesmal findet die Sammelaktion unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung“ statt.

„Gemeinsam für Gottes Schöpfung“, so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2017. Sie läuft jetzt an, findet aber erst am 5. und 6. Januar 2017 mit der Aussendung der Sternsinger und der damit verbundenen Sammelaktion ihren Höhepunkt. Darauf weisen die evangelische und katholische Kirchengemeinde als Veranstalter hin.

Wie in den vergangenen Jahren werden wieder zwei Projekte gefördert. Das Kindermissionswerk rückt bei „Die Sternsinger“ Wasser für die Wüste in den Fokus. Das Klima auf der Erde verändert sich. Besonders schlimm ist das zum Beispiel für die Region Turkana in Kenia: Es wird immer trockener. Mit Hilfe der Sternsinger hat die Gemeinschaft Staudämme und Wasserstellen errichtet, die die Wasserversorgung für Menschen und Tiere sichern und Landwirtschaftsprojekte wie gemeinschaftlich organisierte Nutzgärten ermöglichen. Zudem verbessern die Wasserbecken die gesundheitliche und sanitäre Situation der Menschen vor Ort und bilden eine Basis für neue Biotope.

Zum anderen wird ein Projekt des Vereins Gustav-Adolf-Werk – Diasporawerk der evangelischen Kirche in Deutschland – gefördert. Unterstützt werden christliche Gemeinden in Syrien, die verzweifelt versuchen, ihre Schulen offen zu halten. Millionen Kinder in den Krisengebieten des Nahen Ostens können nicht zur Schule gehen. Eines der betroffenen Länder ist Syrien. Ein Jugendlicher beschreibt sein Leben: „Mein Name ist Ghazal. Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Homs in Syrien. Seit ich elf bin, ist Krieg. Seit ich elf bin, höre ich jeden Tag und jede Nacht die schrecklichen Stimmen dieses Krieges: Raketen, Schüsse, Geschrei . . . Homs liegt in Trümmern. Viele Menschen sind tot, auch Menschen, die ich kannte und liebte. Monatelang konnten wir unsere Wohnung nicht verlassen. Meine Schwestern und ich konnten nicht zur Schule gehen. Mein Vater verlor seine Arbeit. Als meine Mutter schwer krank wurde, konnten wir sie nicht ins Krankenhaus und zu keinem Arzt bringen. Wir hatten keinen Strom und kein Wasser. Wir konnten uns und unsere Kleidung nicht waschen. Wir hatten nicht genug zu essen. Für meine Mutter gab es keine Medikamente. Jeden Tag hatten wir Angst, dass wir unsere Wohnung verlieren und sterben würden.

Die Situation in Homs hat sich inzwischen etwas beruhigt. Ich und meine Schwestern gehen wieder zur Schule. Doch noch immer leben wir im Krieg und unsere Angst bleibt: vor Raketen, vor Heckenschützen, vor Autobomben. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als Frieden.“

Die Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Lengerich und die Seelsorger der katholischen Kirchengemeinde besuchen die Lengericher Schulen, stellen die Projekte kurz vor und bitten die Kinder um Hilfe. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt einen Handzettel mit allen Informationen zu dieser 25. Ökumenischen Sternsingeraktion. Dieser sollte bis zum 30. November an Werner Reckers, Diersmanns Weg 28, zurückgegeben werden.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/2596201-25.-oekumenische-Sternsingeraktion-Gemeinsam-helfen


So., 28.08.2016

Zehnter Sommerleseclub endet

Zum Abschluss gibt es Urkunden und Eis-Gutscheine

 

 Ihre Urkunden hielten die Kinder hoch, die mit Erfolg am Sommerleseclub teilgenommen haben und bei der Abschlussfeier dabei waren.

Ihre Urkunden hielten die Kinder hoch, die mit Erfolg am Sommerleseclub teilgenommen haben und bei der Abschlussfeier dabei waren. Foto: Nicole Degutsch

 

Lengerich - 

Die Organisatoren sind auch mit der zehnten Auflage zufrieden. Am Samstag ging mit einer Abschlussfeiuer der zehnte Sommerleseclub in Lengerich zuende. 133 Kinder haben sich diesmal beteiligt.

„Schock deine Lehrer, lies ein Buch“ so lautete das Motto des ersten Sommerleseclubs 2007. Mittlerweile ist die Veranstaltung nicht nur in der Lengericher Stadtbücherei zur festen Institution geworden.

Ulrike Höhenberger-Henze vom Freundeskreis der Bücherei und Bücherei-Leiterin Kerstin Antrup sowie alle weiteren Helfer und Sponsoren blickten mit Stolz auf die zehnte Auflage der Aktion und „das rege Interesse auch bei der Abschlussveranstaltung in der Aula der Bodelschwingh-Realschule“. Dankesworte und viel Applaus bekamen dort die Unterstützer des Sommerleseclubs.

 
 

133 Kinder haben in diesem Jahr teilgenommen, davon 18 Erstnutzer. Auch die Zeiten, in denen deutlich mehr Mädchen als Jungs in den Ferien zum Buch griffen, sind, zumindest in Lengerich, passé: 65 männliche Teilnehmer sind den 68 weiblichen Teilnehmerinnen deutlich auf den Fersen.

Insgesamt gab es 88 erfolgreiche Teilnehmer (ab drei gelesenen Büchern), 753 Bücher wurden ausgeliehen, 497 Bücher erfolgreich abgefragt. Ulrike Höhenberger-Henze: „In Hohne haben die Lehrer ermöglicht, dass dort an der Grundschule eine Zweigstelle der Bücherei für Lesestoff sorgte.“ Mit 48 angemeldeten Kindern kamen von dort auch die meisten Teilnehmer des Sommerleseclubs. Gefolgt von der Grundschule Stadtfeldmark, mit 23 Anmeldungen, Grundschule Stadt mit 21, sowie Intrup mit acht Anmeldungen. Eine Anmeldung gab es sogar von der Grundschule Ladbergen. Bei den weiterführenden Schulen gab es 21 Anmeldungen vom HAG, fünf von der Bonhoeffer-Realschule 5, zwei von der Bodelschwingh-Realschule und drei von auswärtigen Schulen. Die meisten Teilnehmer kamen aus der Gruppe der sieben- bis zehnjährigen Kinder.

Viel Spaß bereitete bei der Feier auch in diesem Jahr wieder Hatino mit seinen Tricks, bei denen die Kinder freudestrahlend mitmachten. Am Schluss bekamen alle erfolgreichen Teilnehmer eine Urkunde (und in Absprache mit den Lehrern später einen Eintrag auf dem Zeugnis) und einen Eis-Gutschein. Wer Glück hatte, gewann beim Loseziehen noch einen Preis.

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Lengerich/2510811-Zehnter-Sommerleseclub-endet-Zum-Abschluss-gibt-es-Urkunden-und-Eis-Gutscheine

Impressum